Datum / Zeit
18.01.2026 / 17:00 - 19:00
Veranstaltungsort
Komplex
Kategorien
Wir laden euch ein bei einem kleinen Imbisz gemeinsam die preisgekrönte Dokumentation „Concerning Violence“ zu schauen.
Sie wirft viele Fragen auf und lädt ein zur Diskussion: Wann ist Gewalt ein berechtigtes Mittel sich zu wehren? Welche Form von Widerstand kann einem gewaltvollen System wie dem Kolonialismus etwas entgegensetzen? Wie prägen uns die rassistischen Strukturen noch heute?
Über den Film „Concerning Violence“ handelt von den Aufständen, die zur Entkolonialisierung Afrikas führen sollten und ist damit ein Rückblick auf afrikanische Befreiungsbewegungen. Dabei konzentriert sich der Filmemacher auf Archivmaterial, das schwedische Dokumentarfilmer und Fernsehjournalisten zwischen 1966 und 1984 in Afrika aufgenommen haben. Aufnahmen von der Befreiungsbewegung in Angola, der Frelimo in Mozambique und dem Unabhängigkeitskampf in Guinea-Bissau werden dokumentarische Bilder von schwedischen Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia gegenübergestellt. Diese Bilder korrespondieren eng mit Texten vom Dekolonialismus-Vordenker Frantz Fanon aus dessen Buch „Die Verdammten dieser Erde“ das die Grundlage für den Dokumentarfilm darstellt.
