Fr. 09.04.
19:30 Premiere: Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 greenbeats – Momentum Tour 2027
Die spektakulärste Drumshow Europas! greenbeats mit ihrem neuen Programm „Momentum“ 2026 & 2027 auf Tour! Ein episches Konzerterlebnis voller Fantasie, Emotion und unbändigem Entdeckungsdrang. Nach einer restlos ausverkauften Tour 2025 führen die greenbeats ihre Reise fort und nehmen Sie mit auf ein musikalisches Abenteuer zum Urklang, dem Ursprung aller Rhythmen und der Quelle grenzenloser Inspiration. Mitreißende Drum-Performances, atemberaubende Showeffekte und einzigartige Instrumentenbauten verschmelzen zu einer Inszenierung, die es bei greenbeats so noch nie gab - multidimensional und voller Überraschungen. Vereint in Freundschaft und Musik, reisen die Musiker dabei zu völlig neuen klanglichen Gestaden, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Sie trotzen Stürmen und Ungeheuern, widerstehen den Verlockungen vermeintlich sicherer Häfen und beleben den Rhythmus allen Lebens mit neuer musikalischer Energie. Kommen Sie an Bord und werden Sie ein Teil dieses einzigartigen Abenteuers! Schon seit Jahren bauen die Musiker ihre Drums selbst. Von der Auswahl des Holzes für den Kessel bis hin zur letzten Stimmschraube wird alles perfekt auf die Bedürfnisse der Show abgestimmt. Die greenbeats-Trommeln bestechen nicht nur durch die Farbe sondern auch durch ihre besonderen Klang-Eigenschaften. Während die kleinste Trommel von den über 100 klingenden Einzelstücken bei einer greenbeats-Show einen Durchmesser von gerade mal 15 cm hat, misst die größte weit mehr als einen Meter Tickets online über Eventim oder in der Tourist Information, Am Markt; Tel:03855925212 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
20:00 Gretchens Antwort
„Gretchens Antwort“ ist ein Berliner A-cappella-Quartett aus Frauen, das mit viel Stimmkraft, Humor und Kreativität auf die „Gretchenfragen des Lebens“ antwortet.„GretchensAntwort“ besteht aus den vier Sängerinnen Liza John, Jessica Jorgas, Steffi Klein und Anne Stabler. Die Band hat sich darauf spezialisiert, auf die Fragen des Lebens musikalisch zu antworten, statt nur Fragen zu stellen, und legt dabei besonderen Wert auf Einfallsreichtum, Abwechslung und weibliches Feingefühl. Die Band interpretiert ein breites Spektrum an Genres, darunter Pop, Schlager, Jazz, Rock, Swing und klassische Musik. Künstler wie Adele, Seeed, Herbert Grönemeyer oder Franz Schubert werden auf ihre eigene „Gretchenweise“ umgesetzt. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 10.04.
19:30 Concord Floral
von Jordan Tannahill / Deutsch von Frank Weigand / ab 14 Jahren / Concord Floral ist ein verlassenes Gewächshaus am Rande einer Stadt. Ein Ort, den sich die Natur zurückerobert hat. Ein Lost Place, der zum beliebten Treffpunkt von Jugendlichen und Schauplatz von Partys und Geheimnissen wird. Als die Jugendlichen eines Tages dort eine Leiche entdecken, passieren bizarre und unerklärliche Dinge. Was hält eine Freundschaft aus? Wer hält zu wem und was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? Unter der Leitung der Abteilung Theaterpädagogik und Partizipation stehen in diesem Stück Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble gemeinsam auf der Bühne. Die Vorbereitungen beginnen im Dezember und münden in einer intensiven Workshop- und Probenphase in den Winterferien, sodass das Stück im Anschluss mehrmals in der M*Halle aufgeführt werden kann. Die Ausstattung der Produktion wird durch die Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland ermöglicht. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Ulla Meinecke
Ulla Meinecke (* 14. August 1953 in Usingen) ist eine deutsche Sängerin. Sie war in den 1980er Jahren eine der erfolgreichsten Vertreterinnen der deutschsprachigen Popmusik und verfasst ihre Liedtexte selbst. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 11.04.
16:00 4. Sinfoniekonzert
mit Werken von Camille Saint-Saëns und Ludwig van Beethoven Programm Camille Saint-Saëns – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Ta-ta-ta-taaaa – so klopft bei Beethoven das Schicksal an die Pforte. Und wir an die Tür unseres Großen Hauses mit neuem Orchestergraben. Und zur langersehnten Wiedereröffnung des Mecklenburgischen Staatstheaters möchten wir es natürlich krachen lassen: Mit dem ersten Strich der 5. Sinfonie von Beethoven reißen wir die Erinnerungen an die lange Zeit des Wartens fort. Vorab erklingt endlich wieder ein Klavierkonzert – und zwar das 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns. Bühne frei! / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
16:00 Sinfoniekonzert PLUS
Workshopangebot für Kinder ab 7 Jahren / Ins Sinfoniekonzert mit der ganzen Familie? Aber eigentlich wäre eine Konzerthälfte schon lang genug? Wir haben die Lösung: Erlebt eine Konzerthälfte gemeinsam im Konzertsaal. Während der anderen geht es für die Kinder in einen musikalischen Workshop. Hier haben sie die Möglichkeit, die Welt der Musik zu entdecken und vielleicht sogar die Solist:innen persönlich kennenzulernen! / Staatstheater, Flotowzimmer (Großes Haus), Alter Garten 2
18:00 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mo. 12.04.
18:00 4. Sinfoniekonzert
mit Werken von Camille Saint-Saëns und Ludwig van Beethoven Programm Camille Saint-Saëns – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Ta-ta-ta-taaaa – so klopft bei Beethoven das Schicksal an die Pforte. Und wir an die Tür unseres Großen Hauses mit neuem Orchestergraben. Und zur langersehnten Wiedereröffnung des Mecklenburgischen Staatstheaters möchten wir es natürlich krachen lassen: Mit dem ersten Strich der 5. Sinfonie von Beethoven reißen wir die Erinnerungen an die lange Zeit des Wartens fort. Vorab erklingt endlich wieder ein Klavierkonzert – und zwar das 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns. Bühne frei! / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Di. 13.04.
19:30 4. Sinfoniekonzert
mit Werken von Camille Saint-Saëns und Ludwig van Beethoven Programm Camille Saint-Saëns – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Ta-ta-ta-taaaa – so klopft bei Beethoven das Schicksal an die Pforte. Und wir an die Tür unseres Großen Hauses mit neuem Orchestergraben. Und zur langersehnten Wiedereröffnung des Mecklenburgischen Staatstheaters möchten wir es natürlich krachen lassen: Mit dem ersten Strich der 5. Sinfonie von Beethoven reißen wir die Erinnerungen an die lange Zeit des Wartens fort. Vorab erklingt endlich wieder ein Klavierkonzert – und zwar das 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns. Bühne frei! / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 16.04.
19:30 Premiere: Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Reisegruppe Ehrenfeld – Kabarettduo
„Der Sinn des Lebens und der ganze andere Scheiß - Ein Paar packt’s an“ Geht’s nicht auch ne Nummer kleiner? Natürlich nicht. In ihrem dritten Programm katapultieren sich Maja Lührsen und Theo Vagedes alias Reisegruppe Ehrenfeld in die Umlaufbahn von Lebensinn, Wahnsinn und Unsinn. Die beiden Universal-Performer liefern verdichteten Wortwitz, Live-Musik für alle Sinne, Gesang vom anderen Stern und Tanz-Choreos zum Niederknien. Da bleibt kein Auge trocken. Und, fragen sich die beiden, liegt nicht letztlich sowieso alles im Auge des Betrachters? Für einen Diktator mag der Sinn darin bestehen, die alleinige Weltherrschaft zu erlangen. Einem Borkenkäfer reicht die kollektive Waldherrschaft. Für manche ist die Fettwegspritze im Institut für Medical Beauty die Lösung aller Probleme, für andere ist sie einfach nur der ganze andere Scheiß, also Unfug, Larifari oder eben Kokolores. Sinn des Lebens? Während sie schon eine mögliche Antwort parat hat, hat er die Frage noch nicht verstanden. Da grätscht sich das Duo gerne auch mal gewaltfrei gegenseitig ins Wort, um im nächsten Moment wieder synchron zu rappen. Ob sie die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten? Klar! Und vor allem natürlich den ganzen anderen Scheiß. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 17.04.
19:30 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
19:30 Errata!
Wahrheit unter Druck / Eine Stückentwicklung von Zino Wey / Musik von Hanns Eisler, Mischa Spoliansky, Ruth Porita u. a. / Neue Texte von Thomas Köck / Errata! befragt unseren Umgang mit Wahrheit und Information. Ist Wahrheit schon immer eine Frage der eigenen Perspektive gewesen – oder haben wir es verlernt, uns auf eine gemeinsame Realität zu verständigen? Regisseur und Bühnenbildner Zino Wey lädt das Publikum in einen Denk- und Klangraum ein, der die Entstehung und Verbreitung von Meinung, den Kampf um Wahrheit sowie gut gemeinte Flunkereien und vergiftete Lügen über die Zeiten hinweg untersucht. Solist:innen und Opernchor führen dabei Musikstücke auf, die selbst eine Geschichte der Unterdrückung und des Vergessens in sich tragen – Lieder, Arien und andere Werke verfemter Komponist:innen. Dieses musikalische Repertoire ergänzt der Dramatiker Thomas Köck mit neuen Texten. Zwischen den Zeilen der Partituren und Zeitungsseiten, im Rauschen alter Druckmaschinen und mit den Tönen lange zum Schweigen gebrachter Stimmen nimmt eine etwas vermessene Spurensuche Fahrt auf, die sich den großen Fragen unserer Gegenwart widmet – einer Zeit von Fake News, postfaktischen Diskursen und der Illusion perfekt reproduzierbarer Realitäten. Wer druckt, entscheidet mit, was wahr wird. Unschärfen sind dabei bereits mit eingepreist. Ein Abend auf der Suche nach einem kleinen Stück Wahrheit. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Michy Reincke
"Es ist nur eine Frage von Feigheit oder Mut. Aber das Leben, das Leben ist gut. Es ist alles Musik. Es bleibt immer Musik. Es ist Frieden & Krieg, wenn Du fliegen kannst, flieg! Es ist nur Musik." / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 18.04.
18:00 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 23.04.
19:30 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Bon Scott – THE FIRST INOFFICIAL AC/DC–COVERBAND
BON SCOTT legen Wert auf die traditionellen Klassiker aber geben natürlich auch die modernen Knaller wie „Thunderstruck“ und „Stiff Upper Lip“ zum Besten. Originalsound und actionreiche Bühnenshow sind sowieso garantiert und hundertfach unter Beweis gestellt! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 24.04.
19:30 Errata! (z.l.M.i.d.S.)
Wahrheit unter Druck / Eine Stückentwicklung von Zino Wey / Musik von Hanns Eisler, Mischa Spoliansky, Ruth Porita u. a. / Neue Texte von Thomas Köck / Errata! befragt unseren Umgang mit Wahrheit und Information. Ist Wahrheit schon immer eine Frage der eigenen Perspektive gewesen – oder haben wir es verlernt, uns auf eine gemeinsame Realität zu verständigen? Regisseur und Bühnenbildner Zino Wey lädt das Publikum in einen Denk- und Klangraum ein, der die Entstehung und Verbreitung von Meinung, den Kampf um Wahrheit sowie gut gemeinte Flunkereien und vergiftete Lügen über die Zeiten hinweg untersucht. Solist:innen und Opernchor führen dabei Musikstücke auf, die selbst eine Geschichte der Unterdrückung und des Vergessens in sich tragen – Lieder, Arien und andere Werke verfemter Komponist:innen. Dieses musikalische Repertoire ergänzt der Dramatiker Thomas Köck mit neuen Texten. Zwischen den Zeilen der Partituren und Zeitungsseiten, im Rauschen alter Druckmaschinen und mit den Tönen lange zum Schweigen gebrachter Stimmen nimmt eine etwas vermessene Spurensuche Fahrt auf, die sich den großen Fragen unserer Gegenwart widmet – einer Zeit von Fake News, postfaktischen Diskursen und der Illusion perfekt reproduzierbarer Realitäten. Wer druckt, entscheidet mit, was wahr wird. Unschärfen sind dabei bereits mit eingepreist. Ein Abend auf der Suche nach einem kleinen Stück Wahrheit. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Bon Scott – THE FIRST INOFFICIAL AC/DC–COVERBAND
BON SCOTT legen Wert auf die traditionellen Klassiker aber geben natürlich auch die modernen Knaller wie „Thunderstruck“ und „Stiff Upper Lip“ zum Besten. Originalsound und actionreiche Bühnenshow sind sowieso garantiert und hundertfach unter Beweis gestellt! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 25.04.
11:00 5. Kammerkonzert
mit Werken von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Victor Ewald u. a. / Staatliches Museum, Galerie Alte und Neue Meister, Alter Garten 3
18:00 De Danzstunn
Komödie von Mark St. Germain / Deutsch von John Birke / Niederdeutsch von Tina Landgraf / In dem Moment, als beide an ihre Grenzen stoßen, führt das Leben sie auf unerwartete Weise zusammen: die leidenschaftliche Balletttänzerin Stella Quinn mit unfallbedingtem Karriereknick und den brillianten, aber unbeholfenen Professor Emil Martens mit Asperger-Syndrom auf der Suche nach Tanzunterricht. Durch ihre Verschiedenheit bringen sich die zwei einsamen Seelen dazu, ihre Komfortzone zu verlassen, über sich hinauszuwachsen. Was als pragmatisches Arrangement beginnt, entwickelt sich schnell zu einer zarten, emotionalen Begegnung voller Humor, Empathie und 40-prozentigem Whiskey. Denn Nähe zuzulassen, kann schwer sein – aber auch schön. Mit warmherzigen und klugen Dialogen lässt Mark St. Germains pointierte und bisher erfolgreichste Komödie Die Tanzstunde das Publikum sogar im frostigen Februarwetter dahinschmelzen und ist ein Plädoyer dafür, dass Vertrauen und Verletzlichkeit in kleinen Schritten das Leben zum Besseren wenden können. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 30.04.
19:30 Premiere: Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Premiere: Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Sa. 01.05.
18:00 Concord Floral (z.l.M.i.d.S.)
von Jordan Tannahill / Deutsch von Frank Weigand / ab 14 Jahren / Concord Floral ist ein verlassenes Gewächshaus am Rande einer Stadt. Ein Ort, den sich die Natur zurückerobert hat. Ein Lost Place, der zum beliebten Treffpunkt von Jugendlichen und Schauplatz von Partys und Geheimnissen wird. Als die Jugendlichen eines Tages dort eine Leiche entdecken, passieren bizarre und unerklärliche Dinge. Was hält eine Freundschaft aus? Wer hält zu wem und was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? Unter der Leitung der Abteilung Theaterpädagogik und Partizipation stehen in diesem Stück Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble gemeinsam auf der Bühne. Die Vorbereitungen beginnen im Dezember und münden in einer intensiven Workshop- und Probenphase in den Winterferien, sodass das Stück im Anschluss mehrmals in der M*Halle aufgeführt werden kann. Die Ausstattung der Produktion wird durch die Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland ermöglicht. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 02.05.
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
18:00 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mi. 05.05.
19:30 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 06.05.
18:00 Liebe (Theatertag)
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 07.05.
19:30 New Ground I
Die nächste Generation der Choreografie / NEW GROUND I markiert die erste Ausgabe unseres Abends für aufstrebende Choreograf:innen und versteht sich als Plattform zur Unterstützung, Förderung und Präsentation der nächsten Generation choreografischer Talente. Als Double Bill konzipiert, vereint NEW GROUND I zwei unterschiedliche choreografische Handschriften. Das erste Stück wird im Zusammenhang mit dem „Ballett Schwerin Preis“ des 40. Internationalen Wettbewerbs für Choreographie Hannover vergeben und ebenfalls eigens für NEW GROUND I entwickelt. Die zweite Choreografie wird von Julio Morel, Tänzer des Ballett Schwerin kreiert und bringt eine interne künstlerische Perspektive ein, die den kreativen Entwicklungsprozess innerhalb der Company stärkt. Ziel von NEW GROUND I ist es, jungen Choreograf:innen Raum, Vertrauen und konkrete Förderung zu bieten und ihnen zu ermöglichen, innerhalb einer professionellen Struktur künstlerische Risiken einzugehen. Wir laden das Publikum ein, neue Perspektiven, vielfältige Bewegungssprachen und jene kreative Energie zu erleben, die die Zukunft des Tanzes prägt. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
So. 09.05.
18:00 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mi. 12.05.
10:00 Laura war hier
von Milena Baisch / eine warmherzige Entdeckungsreise / ab 6 Jahren / Für Laura ist klar: Jetzt reicht’s. Sie ist sechs Jahre alt und obwohl sie ganz genau weiß, dass sie die Kellertür nicht offengelassen hat, schimpft Mama mit ihr. Statt Trost gibt’s Ärger. Und der blöde Hausmeister glaubt sowieso immer, er hat recht! Wenn zu Hause alles schiefläuft, muss man eben losziehen und sein Glück woanders suchen. Also schnappt sie sich ihr Fahrrad und startet in die große weite Welt. Ihr erstes Ziel? Das eigene Mietshaus. Und dort wartet hinter jeder Wohnungstür ein neues Abenteuer mit immer wieder ungewöhnlichen Lebensgeschichten und unterschiedlichen Familienmodellen. Denn, was ist „Familie“ eigentlich? Und wie muss sie sein? Groß oder klein? Laut? Oder perfekt wie in der Werbung? Und wer entscheidet das überhaupt? Laura radelt voller Neugier von Tür zu Tür und entdeckt, dass Familie ganz unterschiedlich und viel bunter aussehen kann, als sie denkt. Und vielleicht kann man sie sich sogar selber zusammenstellen. Ein Stück für Kinder und ihre Familien, das Zusammenhalt und Vielfalt in den Mittelpunkt stellt und Mut macht, den eigenen Platz in der (Familien-)Welt zu finden. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 13.05.
10:00 Laura war hier
von Milena Baisch / eine warmherzige Entdeckungsreise / ab 6 Jahren / Für Laura ist klar: Jetzt reicht’s. Sie ist sechs Jahre alt und obwohl sie ganz genau weiß, dass sie die Kellertür nicht offengelassen hat, schimpft Mama mit ihr. Statt Trost gibt’s Ärger. Und der blöde Hausmeister glaubt sowieso immer, er hat recht! Wenn zu Hause alles schiefläuft, muss man eben losziehen und sein Glück woanders suchen. Also schnappt sie sich ihr Fahrrad und startet in die große weite Welt. Ihr erstes Ziel? Das eigene Mietshaus. Und dort wartet hinter jeder Wohnungstür ein neues Abenteuer mit immer wieder ungewöhnlichen Lebensgeschichten und unterschiedlichen Familienmodellen. Denn, was ist „Familie“ eigentlich? Und wie muss sie sein? Groß oder klein? Laut? Oder perfekt wie in der Werbung? Und wer entscheidet das überhaupt? Laura radelt voller Neugier von Tür zu Tür und entdeckt, dass Familie ganz unterschiedlich und viel bunter aussehen kann, als sie denkt. Und vielleicht kann man sie sich sogar selber zusammenstellen. Ein Stück für Kinder und ihre Familien, das Zusammenhalt und Vielfalt in den Mittelpunkt stellt und Mut macht, den eigenen Platz in der (Familien-)Welt zu finden. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 14.05.
19:30 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
So. 16.05.
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mo. 17.05.
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 20.05.
19:30 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
19:30 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 21.05.
19:30 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Lulo Reinhardt & Yuliya Lonskaya
Gypsy meets Classic / Wenn sich virtuose Klassik und leidenschaftlicher Gypsy-Jazz begegnen, entsteht ein faszinierendes musikalisches Zusammenspiel. Yuliya Lonskaya, die aus Belarus stammende Gitarristin und Sängerin, und der weltbekannte Sinti-Gitarrist Lulo Reinhardt verbinden in ihrem Duo meisterhaft verschiedene Stilrichtungen. Seit ihrem ersten gemeinsamen Konzert 2017 in Wiesbaden begeistern die beiden mit einer einzigartigen Fusion aus Latin, Flamenco, brasilianischem Jazz und Gypsy-Musik. Ihre Musik fasziniert mit brillanter Technik, stilistischer Raffinesse und emotionaler Tiefe. Yuliya Lonskaya bringt ihre klassische Ausbildung mit einem feinen Gespür für Jazz und Folk ein, während Lulo Reinhardt mit seinem unverkennbaren Gitarrenspiel und Einflüssen aus der Sinti-Tradition das Publikum mitreißt. Nach ihrer erfolgreichen Tour und einer gemeinsamen CD-Aufnahme setzen sie ihre musikalische Reise fort. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 22.05.
19:30 Premiere: Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Mama geht Tanzen
MAMAGEHTTANZEN, eine After-Care-Party von Mamas für Mamas Nutzt die erste Tiefschlafphase eures Kindes und tanzt mal wieder richtig mit uns ab. Glücklich und erfüllt gehst du nach 180 Minuten Me-Time mit deinen Freundinnen von der Tanzfläche! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 23.05.
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
18:00 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 28.05.
19:30 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 4 SWEDES
lassen die größten ABBA-Hits in einer energiegeladenen und detailverliebten Show wiederaufleben – mit originalgetreuen Choreografien, beeindruckendem Gesang und mitreißender Live-Besetzung wird jeder Abend zum authentischen Konzerterlebnis für alle ABBA-Fans! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 29.05.
19:30 Der Sturm (Theatertag)
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
19:30 Liebe (z.l.M.i.d.S.)
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 4 SWEDES
lassen die größten ABBA-Hits in einer energiegeladenen und detailverliebten Show wiederaufleben – mit originalgetreuen Choreografien, beeindruckendem Gesang und mitreißender Live-Besetzung wird jeder Abend zum authentischen Konzerterlebnis für alle ABBA-Fans! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 30.05.
16:00 5. Sinfoniekonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner Programm Johannes Brahms – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss – Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher AV 142 Richard Wagner – Karfreitagszauber aus der Oper Parsifal WWV 111 Begleiten Sie drei große deutsche Komponisten durch ihre letzten großen Werke – eines ist versöhnlich, eines niedergeschlagen, eines erhaben: Johannes Brahms versucht in seinem letzten großen Orchesterwerk die Risse seiner (fast) lebenslangen Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu kitten. Richard Strauss schreibt die Metamorphosen nicht nur am Ende seines Lebens, sondern am Ende des 2. Weltkriegs. Deutschland ist am Boden, Strauss leidet: „Mein schönes Dresden, Weimar, München: alles dahin!“ Richard Wagner komponiert in seiner letzten Oper ein besonders weihevolles Orchesterstück: den Karfreitagszauber. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
16:00 Sinfoniekonzert PLUS
Workshopangebot für Kinder ab 7 Jahren / Ins Sinfoniekonzert mit der ganzen Familie? Aber eigentlich wäre eine Konzerthälfte schon lang genug? Wir haben die Lösung: Erlebt eine Konzerthälfte gemeinsam im Konzertsaal. Während der anderen geht es für die Kinder in einen musikalischen Workshop. Hier haben sie die Möglichkeit, die Welt der Musik zu entdecken und vielleicht sogar die Solist:innen persönlich kennenzulernen! / Staatstheater, Flotowzimmer (Großes Haus), Alter Garten 2
18:00 New Ground I
Die nächste Generation der Choreografie / NEW GROUND I markiert die erste Ausgabe unseres Abends für aufstrebende Choreograf:innen und versteht sich als Plattform zur Unterstützung, Förderung und Präsentation der nächsten Generation choreografischer Talente. Als Double Bill konzipiert, vereint NEW GROUND I zwei unterschiedliche choreografische Handschriften. Das erste Stück wird im Zusammenhang mit dem „Ballett Schwerin Preis“ des 40. Internationalen Wettbewerbs für Choreographie Hannover vergeben und ebenfalls eigens für NEW GROUND I entwickelt. Die zweite Choreografie wird von Julio Morel, Tänzer des Ballett Schwerin kreiert und bringt eine interne künstlerische Perspektive ein, die den kreativen Entwicklungsprozess innerhalb der Company stärkt. Ziel von NEW GROUND I ist es, jungen Choreograf:innen Raum, Vertrauen und konkrete Förderung zu bieten und ihnen zu ermöglichen, innerhalb einer professionellen Struktur künstlerische Risiken einzugehen. Wir laden das Publikum ein, neue Perspektiven, vielfältige Bewegungssprachen und jene kreative Energie zu erleben, die die Zukunft des Tanzes prägt. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mo. 31.05.
18:00 5. Sinfoniekonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner Programm Johannes Brahms – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss – Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher AV 142 Richard Wagner – Karfreitagszauber aus der Oper Parsifal WWV 111 Begleiten Sie drei große deutsche Komponisten durch ihre letzten großen Werke – eines ist versöhnlich, eines niedergeschlagen, eines erhaben: Johannes Brahms versucht in seinem letzten großen Orchesterwerk die Risse seiner (fast) lebenslangen Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu kitten. Richard Strauss schreibt die Metamorphosen nicht nur am Ende seines Lebens, sondern am Ende des 2. Weltkriegs. Deutschland ist am Boden, Strauss leidet: „Mein schönes Dresden, Weimar, München: alles dahin!“ Richard Wagner komponiert in seiner letzten Oper ein besonders weihevolles Orchesterstück: den Karfreitagszauber. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Di. 01.06.
19:30 5. Sinfoniekonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner Programm Johannes Brahms – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss – Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher AV 142 Richard Wagner – Karfreitagszauber aus der Oper Parsifal WWV 111 Begleiten Sie drei große deutsche Komponisten durch ihre letzten großen Werke – eines ist versöhnlich, eines niedergeschlagen, eines erhaben: Johannes Brahms versucht in seinem letzten großen Orchesterwerk die Risse seiner (fast) lebenslangen Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu kitten. Richard Strauss schreibt die Metamorphosen nicht nur am Ende seines Lebens, sondern am Ende des 2. Weltkriegs. Deutschland ist am Boden, Strauss leidet: „Mein schönes Dresden, Weimar, München: alles dahin!“ Richard Wagner komponiert in seiner letzten Oper ein besonders weihevolles Orchesterstück: den Karfreitagszauber. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 03.06.
19:30 Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 04.06.
20:00 Sekt and the City
Sie sind immer noch die „Frauen mit Mumm“, sind ein swingendes „Cat Pack“, haben sich „frisch geföhnt und manchmal flachgelegt“- sie wissen, wie teuer es ist, so billig auszusehen und sie sagen aus voller Überzeugung: 50 ist das neue 30! Powervolle Musik, burlesker Tanz und schlagfertige Dialoge! Ein spritziges Ensemble – zum Schreien komisch! Eine umwerfende Comedy-Revue mit prickeln-den Kostümschlachten, stimmgewaltigen Liedern, mit-reißenden Tanzeinlagen – und natürlich knallenden Sekt-korken! Die Frauen mit Mumm lassen es wieder krachen und sagen „RatzFatzRubbelDieKatz – Miau“! / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 05.06.
19:30 Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Sekt and the City
Sie sind immer noch die „Frauen mit Mumm“, sind ein swingendes „Cat Pack“, haben sich „frisch geföhnt und manchmal flachgelegt“- sie wissen, wie teuer es ist, so billig auszusehen und sie sagen aus voller Überzeugung: 50 ist das neue 30! Powervolle Musik, burlesker Tanz und schlagfertige Dialoge! Ein spritziges Ensemble – zum Schreien komisch! Eine umwerfende Comedy-Revue mit prickeln-den Kostümschlachten, stimmgewaltigen Liedern, mit-reißenden Tanzeinlagen – und natürlich knallenden Sekt-korken! Die Frauen mit Mumm lassen es wieder krachen und sagen „RatzFatzRubbelDieKatz – Miau“! / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 06.06.
18:00 Nie wieder Friede (z.l.M.i.d.S.)
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Sa. 12.06.
19:30 Der Sturm (z.l.M.i.d.S.)
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mi. 16.06.
19:30 Premiere: Ballettgala: Connexion #6
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 17.06.
19:30 Ballettgala: Connexion #6
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 18.06.
19:30 Ballettgala: Connexion #6
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Premiere: Der Widerspenstigen Zähmung
von William Shakespeare / Überheblich, intrigant und auf reiche Mitgift aus sind sie, die Freier der schüchtern auftretenden Bianca und der selbstbewussten Katharina. Letztere soll unter die Haube gebracht, besser vom Fleischmarkt weggekauft werden, bevor die jüngere, begehrte Schwester zu haben ist. Um deren Hand zu ergattern, braucht es also einen groben Klotz, der getrieben von Geldgier Katharina mitsamt ihrer Aussteuer ehelicht. Und auch ansonsten schrecken die heiratswütigen Rivalen vor keinem Mittel zurück: Mit vorgetäuschtem Reichtum, misogynen Balzritualen und berechnendem Identitätstausch buhlen sie um Bianca. Und hofieren ganz nebenbei eine weitere Braut, die zwar weniger einbringt, doch leichter zu gewinnen ist. Klamaukhaft wie eine Screwball-Komödie bietet Shakespeares Klassiker turbulente Verwechslungen, rasante Dialoge, toxische Männlichkeit entlarvenden Spott und einen unverstellten Blick auf soziale Klassenunterschiede sowie ungleiche Geschlechterverhältnisse. Dabei endet Machogehabe in lächerlichem Betragen und erweist sich manch Überzeugung, ein toller Hecht zu sein, als Irrglaube. Ebenso wie die Annahme, auch eine „Widerspenstige“ sei mit Gewalt, List und Demütigungen zu „zähmen“. Denn kaum vermählt, erleben die Möchtegern-Alphamännchen verwirrt bis fassungslos, dass ihre Trophäen lebendig sind und sich Respekt verschaffen können. Wie gut für alle Beteiligten! Ein Happy End, das Männer wie Frauen dazu einlädt, sich ruhig mal selbst auf die Schippe zu nehmen. / Schloss Schwerin – Innenhof, Lennéstraße 1
Sa. 19.06.
18:00 Premiere: Ein Deiner för twei Herren
Komödie von H. C. Artmann / frei nach Carlo Goldoni / Fassung von Angelica Ladurner / Niederdeutsch von Ulrike Stern / Wegen ständiger Geldnot und eines unentwegt knurrenden Magens beschließt der gewitzte Truffaldino, sein Leben mit einem genialen Plan zu verbessern: Er dient zwei Herren gleichzeitig – natürlich heimlich. Doch was ein cleverer Nebenverdienst sein sollte, entwickelt sich schnell zu einem Verwechslungschaos. Denn der eine „Herr“ ist in Wahrheit Beatrice, die sich als ihr toter Bruder ausgibt, um an dessen Vermögen zu gelangen und gemeinsam mit ihrem Geliebten Florindo ein neues Leben zu beginnen. Der andere Herr ist Florindo selbst, der nach dem tödlichen Duell mit Beatrices Bruder auf der Flucht ist und nun fieberhaft nach ihr sucht. Dass beide zur selben Zeit im gleichen Gasthaus logieren, ohne voneinander zu wissen, lässt den bauernschlauen Truffaldino immer tiefer in ein Geflecht aus gewagten Improvisationen und Notlügen stolpern. Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni ist ein Meisterwerk der Commedia dell’arte. Auch wenn die Uraufführung mittlerweile knapp dreihundert Jahre zurückliegt, bleiben die Themen dieser Komödie in Zeiten von Mindestlohn-Debatten, Fachkräftemangel und Kanzlerkritik an der „Work-Life-Balance“ erstaunlich aktuell. Mit sprühendem Witz, italienischem Tempo und norddeutscher Schlagfertigkeit bringt die Fritz-Reuter-Bühne diesen Theaterklassiker im Rahmen der Schlossfestspiele als knackig kurze, plattdeutsche Version in das Freilichtmuseum Mueß. / Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, Alte Crivitzer Landstraße 13
19:30 Ballettgala: Connexion #6 (z.l.M.)
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 20.06.
16:00 6. Sinfoniekonzert
mit Werken von Gustav Mahler Programm: Gustav Mahler – Lieder nach Texten von Friedrich Rückert Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sie haben sich doch sicher auch schon einmal gefragt, was mit Ihnen ist, wenn Sie nicht mehr sind. Gustav Mahler jedenfalls scheint sich in seinen Vorstellungen nicht festlegen zu können. In seiner 4. Sinfonie beschreibt er das Leben „danach“ als paradiesischen Zustand: „Wir führen ein englisches Leben, / Sind dennoch ganz lustig daneben, / Wir tanzen und springen, / Wir hüpfen und singen.“ Dagegen werfen die Rückert-Lieder einen stilleren, nach innen gerichteten Blick auf dieses Danach – suchend, zweifelnd, voller Sehnsucht nach Ruhe und Entrückung. Zwischen Weltabgewandtheit und existenzieller Nacht entsteht hier eine sehr persönliche Ahnung von dem, was jenseits des Lebens liegen könnte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mo. 21.06.
18:00 6. Sinfoniekonzert
mit Werken von Gustav Mahler Programm: Gustav Mahler – Lieder nach Texten von Friedrich Rückert Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sie haben sich doch sicher auch schon einmal gefragt, was mit Ihnen ist, wenn Sie nicht mehr sind. Gustav Mahler jedenfalls scheint sich in seinen Vorstellungen nicht festlegen zu können. In seiner 4. Sinfonie beschreibt er das Leben „danach“ als paradiesischen Zustand: „Wir führen ein englisches Leben, / Sind dennoch ganz lustig daneben, / Wir tanzen und springen, / Wir hüpfen und singen.“ Dagegen werfen die Rückert-Lieder einen stilleren, nach innen gerichteten Blick auf dieses Danach – suchend, zweifelnd, voller Sehnsucht nach Ruhe und Entrückung. Zwischen Weltabgewandtheit und existenzieller Nacht entsteht hier eine sehr persönliche Ahnung von dem, was jenseits des Lebens liegen könnte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Di. 22.06.
19:30 6. Sinfoniekonzert
mit Werken von Gustav Mahler Programm: Gustav Mahler – Lieder nach Texten von Friedrich Rückert Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sie haben sich doch sicher auch schon einmal gefragt, was mit Ihnen ist, wenn Sie nicht mehr sind. Gustav Mahler jedenfalls scheint sich in seinen Vorstellungen nicht festlegen zu können. In seiner 4. Sinfonie beschreibt er das Leben „danach“ als paradiesischen Zustand: „Wir führen ein englisches Leben, / Sind dennoch ganz lustig daneben, / Wir tanzen und springen, / Wir hüpfen und singen.“ Dagegen werfen die Rückert-Lieder einen stilleren, nach innen gerichteten Blick auf dieses Danach – suchend, zweifelnd, voller Sehnsucht nach Ruhe und Entrückung. Zwischen Weltabgewandtheit und existenzieller Nacht entsteht hier eine sehr persönliche Ahnung von dem, was jenseits des Lebens liegen könnte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 24.06.
19:30 Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Sa. 26.06.
19:30 Un ballo in maschera (z.l.M.i.d.S.)
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 27.06.
18:00 Roots (z.l.M.i.d.S.)
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 10.09.
20:00 Janine Vahldiek Band
Wenn Jeanine Vahldiek und Steffen Haß die Bühne betreten, dann beginnt eine beruhigende Leichtigkeit den Raum zu durchstrahlen. Fangen die Beiden zu spielen an, hat diese Energie den Hörer längst erreicht und bringt ihn in eine andere Welt, in der er begreift, dass er selbst entscheiden kann, glücklich und zufrieden zu sein. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 11.09.
20:00 The Lords
The Lords sind eine deutsche Beat- und Rockband, ursprünglich aus Berlin, später aus Düsseldorf, die zwischen 1965 und 1969 mit englischsprachigen Songs in den deutschen Charts vertreten war. Zu ihren bekanntesten Stücken zählen Have a Drink On Me, Shakin’ All Over, Poor Boy und Gloryland. Kaum eine andere Rockmusikgruppe ist seit über 66 Jahren im deutschen Sprachraum aktiv, und auch weltweit sind sie noch vor den Rolling Stones oder den Ventures die langlebigste Band. Sie halten den offiziellen RID-Weltrekord als „dienstälteste Rockband de Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 17.09.
20:00 Vicente Patiz
Vicente Patíz ist ein deutscher Gitarrist. Vicente Patíz wuchs auf in Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge. Mit 18 Jahren nahm er erstmals Gitarrenunterricht. Seine Gitarrenmusik beinhaltet u. a. Stilelemente aus Jazz, Funk und Flamenco. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 24.09.
20:00 Max Beier – Das Maximal-Prinzip
Mehr Tempo, mehr Spaß, mehr Umwege mit Absicht. Das „MAXimal-Prinzip – Fortschritt für Anfänger“ ist ein Kabarett-Comedy-Abend für alle, die sich nicht schrumpfen lassen, nur um reinzupassen. Max Beier fegt über die Bühne, springt zwischen Rollen, Pointen und Songs, bis Denken und Lachen nicht mehr Schritt halten. Sprache wird Rhythmus, Musik wird Haltung. Das Ergebnis ist kein Ratgeber, sondern ein Abend, der nach vorne kippt und im Kopf sitzen bleibt. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 25.09.
20:00 Crash! Boom! Bang! – Roxette Tribute
CRASH! BOOM! BANG! hat es sich zum Ziel gesetzt, diese wunderschönen Ohrwurm- Melodien als Tribute Show in einer nie da gewesenen Qualität wieder auf die Bühne zu bringen. Authentische Synth- und Drumsounds, wuchtige Gitarren, mehrstimmiger Gesang, gepaart mit der Energie der originalen Live Performances von Roxette. Das alles präsentiert von einer Band, deren Spielfreude ansteckend ist und nur noch getoppt wird von der unglaublichen Stimme von Lidia Lingsted als Marie. Lassen Sie sich verzaubern, mitreissen und ertappen Sie sich dabei, wie Sie fast 2 Stunden lang jeden Song mitsingen und nicht genug davon bekommen. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 01.10.
20:00 Schwarze Grütze – „Elegant im Porzellanladen“
Wer des Brandenburger Dialekts mächtig ist, der weiß sofort, dass beim Comedy-Duo „Schwarze Grütze“ der Name tatsächlich ernst gemeint ist: Grütze ist die doppeldeutige Beschreibung für Scharfsinn und Blödsinn. Schwarz ist beim Programm dann allerdings nur der Humor, denn der Rest sprüht nur so vor bunter Abwechslung! Das Musikkabarett-Duo aus Potsdam besteht aus Dirk Pursche und Stefan Klucke, die beide nicht nur ein klassisches Musikstudium zusammen absolviert haben, sondern es auch wirklich bestens verstehen, mit Reimen, Wortwitz und der deutschen Sprache an sich zu hantieren. Seit 1995 treten die beiden zusammen auf und wurden über die Jahre hinweg mit diversen Auszeichnungen geehrt, darunter auch mit dem Thüringer Kleinkunstpreis 2007. Was das Duo definitiv von anderen Künstlern ihrer Branche abhebt, sind die facettenreichen Themen ihrer Programme. Von Anarchie und Gema bis hin zu Mobbing thematisieren Schwarze Grütze wirklich alles und erreichen damit besonders die Aufmerksamkeit derer, die von den abgegrasten Themen der Mainstream-Comedy gelangweilt sind. Es gibt so Einiges auf deutschen Bühnen, das man einfach live erlebt haben sollte - die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 08.10.
20:00 „Halt die Fresse, Rapunzel!“ von und mit PIERO MASZTALERZ – CARTOONS & ANIMATIONEN
Piero Masztalerz ist ein vielfach prämierter Cartoonist, und seine wurstlippigen Figuren auf YouTube und im Social Web längst Kult. Mit seiner Bühnenshow hat der Comedian ein ganz neues Genre geschaffen. Dort liefert er sich mit seinen animierten Figuren einen verbalen Schlagabtausch wie ihn die Comedy-Bühne bisher noch nicht erlebt hat. So dynamisch, überraschend und verdammt komisch! Auch in „Halt die Fresse, Rapunzel!“ kommen Pieros skurrile Märchenfiguren zu Wort, und das sogar öfter als dem Entertainer lieb ist. Die schrägen Charaktere grätschen ihm auf humorvolle Weise immer wieder in seine Geschichten und stellen ihn vor einige Herausforderungen, denn die Märchenfiguren aus dem Masztalerz-Universum sind von einer disneyhaften Leichtigkeit so weit entfernt wie Olaf Scholz von einer lockeren Tanzeinlage auf Tik Tok oder Tofu von Geschmack. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 15.10.
20:00 Elke Winter – Travestie
Elke Winter ist die Queen of Comedy: Mit ihren Storys über Liebe, Lust und Leidenschaft reißt sie jeden vom Sessel, denn wer könnte mehr pikante Details aus seinem Leben preisgeben als Elke Winter? Mit absurden Anekdoten, verrückten Lebensweisheiten und wunderbaren Songs wird jeder Auftritt der schlagfertigen Vollblutentertainerin zu einem unvergesslichen Erlebnis. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 22.10.
20:00 Ensemblemitglieder der academixer – „Das ErstBeste“
Die academixer sind ein Leipziger Kabarett, das seit 1966 existiert und sich seitdem von einem Studenten- zu einem bekannten Berufskabarett gewandelt hat. Die Never Comeback Tour Mit Carolin Fischer und Ralf Bärwolff . Bekannt von den academixern aus Leipzig Tastenknecht: Enrico Wirth Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 23.10.
20:00 Abi Wallenstein & Torsten Zwingenberger
Spirit oft the Blues / Er ist in unseren Breiten ein alter Bekannter und doch ist jeder „Abi-Blues-Abend“ ein Unikat. Mit seiner rauchigen Bluesstimme, der Gitarre im Anschlag und seiner liebenswerten, familiären Art der Moderation zieht er die Zuhörer(innen) sofort in seinen Bann. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 05.11.
20:00 Kerim Pamuk
Kiffen, Kaffee & Kajal / Buch / Eine kurze Geschichte von allem, was uns lieb und orientalisch ist / Der Speicher, Röntgenstraße 22
20:00 Max Raabe & Palast Orchester 2027 – Neues Programm
Max Raabe & Palast Orchester präsentieren 2027 ein neues Konzertprogramm! Max Raabe schreibt bereits mit seinen bewährten Ko-Komponisten an neuen Liedern, die - ähnlich wie „Guten Tag liebes Glück” und „Es wird wieder gut” - Hoffnung geben und „Ans Herz gehn”. Zusammen mit dem zeitlosen 20er Jahre Repertoire des Palast Orchesters wird ein fulminant unterhaltsames Programm entstehen, moderiert von Max Raabe mit gewohnt seriös vorgetragenem Unsinn. Tickets: Max Raabe & Palast Orchester 2027 - Neues Programm | stadthalle-schwerin.de / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Fr. 12.11.
20:00 Nacht der Gitarren
Vier herausragende Gitarrist*innen aus vier Ländern vereinen Virtuosität, Vielfalt und Spielfreude – ein einzigartiger Konzertabend zwischen Solo, Duett und Quartett für alle Fans der akustischen Gitarre. Ehrliche, handgemachte, auf höchstem Niveau dargebotene akustische Musik. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 13.11.
20:00 KARAT – 45 Jahre „Der blaue Planet“
Nach dem großen 50jährigem Jubiläum im Jahr 2025 sowie der umfangreichen, ebenso erfolgreichen Tournee 2026 setzen KARAT zum nächsten Höhenflug an: Denn Claudius Dreilich (Gesang), Bernd Römer (Gitarre), Martin Becker (Keyboards), Daniel Bätge (Bass) und Heiko Jung (Schlagzeug) feiern 2027 „45 Jahre Der blaue Planet“. Was sie zum Anlass nehmen, auf der 2027er Tournee ihr Meisterwerk in den Mittelpunkt zu rücken. Als „Der blaue Planet“ 1982 veröffentlicht wurde, befanden sich KARAT im siebenten Jahr ihres Bestehens, mit Songs wie „König der Welt“, „Schwanenkönig“ und „Über sieben Brücken musst du gehn“ hatten sie längst einige Klassiker im Repertoire. Doch mit dem Album „Der blaue Planet“ erreichten KARAT ein nochmal höheres Qualitätslevel. Es wurde die erfolgreichste Amiga-LP im Rock/Pop-Segment und war das erste Album einer ostdeutschen Band, das in der BRD vergoldet wurde. Es erreichte gar die Top10 und hielt sich 48 Wochen lang in den Charts. Heute gilt „Der blaue Planet“ als zeitloses Kultalbum, Songs wie „Jede Stunde“, „Blumen aus Eis“, „Falscher Glanz“, „Marionetten“ und natürlich „Der blaue Planet“ haben einen festen Platz in der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik. KARAT freuen sich darauf, diese Lieder im Rahmen von „45 Jahre Der blaue Planet“ zu würdigen, doch wer die Band kennt, weiß, dass auch die vielen anderen emotionalen Höhepunkte ihrer langjährigen Karriere nicht zu kurz kommen. Tickets: KARAT - 45 Jahre "Der blaue Planet" | stadthalle-schwerin.de / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
20:00 ROSIE – ACDC Tribute
Es gibt viele AC/DC Tribute-Bands aber keine ist so wie BLACK/ROSIE! Hier wird eine mitreißende Rock’n’Roll Show der Extraklasse geboten, denn wer glaubt, harte Rockmusik sei immer noch eine Männerdomäne, der irrt gewaltig! Bei dem Fön kriegen selbst die härtesten Jungs weiche Knie! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. Gnadenlos, kompromisslos, makellos…! Mit einem Feuer aus Leidenschaft und Liebe zu den Songs von AC/DC verneigen sich die Profimusikerinnen vor ihren Idolen. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 19.11.
20:00 ABBA The Concert performed by ABBAMUSIC
Nach erfolgreicher Europa-Tour erneut auf Tournee durch Deutschland … Mehr als nur ein Tribut! Eine der europaweit erfolgreichsten ABBA-Tribute-Shows tourt erneut durch Deutschland – und erweckt das legendäre ABBA-Konzert von 1979 aus der Londoner Wembley-Arena live auf den Bühnen der Republik zu altem Glanz und neuem Leben. Die italienische Kultband ABBAMUSIC und das Team von „ABBA – The Concert“ bieten ein Live-Erlebnis, in dem Glitzer, Glamour und die unsterblichen Songs von ABBA neu entfacht werden. Alle Tourdaten und Tickets gibt es ab sofort unter www.abbatheconcert.de. Ob im Film oder Musical, ob auf TikTok oder im Rahmen des alljährlichen ESC: das ABBA-Fieber ist auch nach bald fünfzig Jahren unverwüstlich und heizt sich beständig neu auf! Mit unvergesslichen Hits wie „Waterloo“, „Dancing Queen“, „Mamma Mia“ oder „Super Trouper“ hat das legendäre schwedische Quartett Musikgeschichte geschrieben, die bis heute fortlebt. Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad prägten zeitlose Hits, die noch heute mehrere Generationen von jung bis alt, textsicher mitsingen können. „ABBA – The Concert“ bringt dieses Generationen-verbindende Gefühl zurück: Glitzernde Original-Outfits, ikonische Plateauschuhe, authentische Choreografien und eine Bühnenpräsenz, die das Publikum von den ersten Takten an in den Bann zieht. Angela Castellani, Ludovico Banali, Eduardo Mezzogori und Irene Pertile verkörpern Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid in einem wahren Hit-Feuerwerk, das rund ein Jahrzehnt Musikgeschichte umfasst. Jeder Song wird live performt, unterstützt durch aufwändiges und authentisches Licht- und Videodesign, mit den Originalarrangements aus London 1979. "ABBA - The Concert" ist mehr als nur eine Tribute-Show - es ist eine Zeitreise, die mitten ins Herz des legendären Wembley-Konzerts von 1979 führt. Die Live-Show bringt nicht nur die Hits, sondern auch dieses einzigartige Konzerterlebnis zurück, bei dem das authentische Gefühl eines echten ABBA-Auftritts zu neuem Leben erwacht. Eine Magie, wie sie einst das Quartett versprühte, dargeboten mit einer Perfektion und Leidenschaft, die ihresgleichen sucht. Angela Castellani ist auf der Bühne Agnetha. Ansonsten ist die mit „cum laude“ ausgezeichnete Konservatoriums-Absolventin weltweit als Sängerin, Songwriterin und Gesangstrainerin geschätzt und gefragt. Irene Pertile, Frida, arbeitet seit über zehn Jahren mit Angela zusammen. Auch sie war und ist als Studio-Sängerin und an diversen italienischen Musiktheatern erfolgreich. Als Bjoern an der Gitarre überzeugt Ludovico Banali. Er spielt seit seinem elftem Lebensjahr Gitarre und perfektionierte sein Können am Konservatorium von Mantua. Piano und Keyboards erklingen unter den geschickten Händen und dem unermüdlichen Lächeln von Eduardo Mezzogori alias Benny. Unterstützt wird das Quartett von professionellen Backing-Vocals sowie Stefano Zanon am Schlagzeug und Giovanni Antonio Scarabel am Bass. Von der Presse gefeiert und von Fans geliebt, sorgt „ABBA - The Concert“ seit Jahren europaweit für eine elektrisierende Atmosphäre, die das Publikum zum Mitsingen, Mittanzen und Feiern einlädt. Die Show ist eine Hommage an die legendäre Band sowie an die Zeit, als ABBA die Welt eroberte – und sie hinterlässt bei Zuschauerinnen und Zuschauern von jung bis alt ein strahlendes Lächeln und lebenslange Erinnerungen. Tickets: ABBA The Concert performed by ABBAMUSIC | stadthalle-schwerin.de / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Sa. 20.11.
19:30 Go Riot Festival
Das Go Riot Festival im Speicher Schwerin bringt energiegeladenen Punkrock und emotionale Texte auf die Bühne – mit vier spannenden Acts, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber alle eines gemeinsam haben: ehrliche, mitreißende Musik. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 27.11.
20:00 HERR SCHRÖDER – Der Rest ist Hausaufgabe
Herr Schröder ist wieder da! Endlich ist der staatlich geprüfte Deutschlehrer mit seinem neuen Solo „Der Rest ist Hausaufgabe“ wieder auf Tour. Herr Schröder, der dienstälteste Junglehrer und Mensch gewordene Overhead-Projektor, präsentiert seine neue Doppelstunde „Der Rest ist Hausaufgabe“. Dabei leuchtet er den Weg in ein besseres Futur II und verleiht uns die Lehrkraft, die wir alle brauchen. Denn Schule heute ist ein Gruppenpuzzle mit 1000 Teilen. Es zu lösen gleicht der Quadratur des Stuhlkreises. Freuen Sie sich auf den Silberstreif am Erwartungshorizont, wenn es heißt: „Tablets raus, einloggen und mitmachen. Auch in der letzten Reihe! Und wenn wir nicht ganz fertig werden: Der Rest ist Hausaufgabe!“ Johannes Schröder alias Herr Schröder ist studierter Deutschlehrer und Comedian/Kabarettist. Was sich wie ein Widerspruch anhört, ist letztlich eine humoristische Form der Selbstverteidigung. Nach zwölf Jahren Schuldienst und dem Nebenjob als Pausenaufsicht setzte sich Johannes Schröder das Ziel, ein eigenes Comedy- und Bühnenprojekt zu realisieren. So zog es den Deutschlehrer 2014 von Offenburg nach Toronto, Kanada, wo er in zahlreichen Comedy-Clubs das Einmaleins der Punchlines erlernte. Zurück in seiner Geburtsstadt Berlin, begann er sein erstes Soloprogramm zu schreiben. Mit seinem Debüt „World of Lehrkraft – Ein Trauma geht in Erfüllung“ tourte nun „Herr Schröder“ erfolgreich durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mit seinem zweiten Programm „Instagrammatik“ ging Herr Schröder dann endgültig auf Erfolgskurs: Nicht nur, dass er die Arenen der Republik füllt; seine verrückten, kreativen und lehrreichen Reels in den sozialen Netzwerken lassen seine Fanbase stetig wachsen, seine Shows sind in kürzester Zeit restlos ausverkauft. Herr Schröders umarmender Humor macht den Wahl-Kölner zum Insta-Helden, und seine große Community feiert täglich seinen Output – samt Overhead-Projektor. Im Juni 2024 lud Herr Schröder zudem zur größten Nachsitzen-Stunde Europas ein und feierte die größte Schulparty mit „Instagrammatik“ in der Rudolf Weber-ARENA in Oberhausen. Tickets: HERR SCHRÖDER - Der Rest ist Hausaufgabe | stadthalle-schwerin.de / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Do. 02.12.
20:00 Sonja Gründemann
„Süßer die Glocken nie hingen“ Am Piano: Markus Schell / Sonja Gründemann bringt Musik, Humor und eine große Portion Selbstironie auf die Bühne. Ob als Sängerin, Schauspielerin oder Moderatorin - sie begeistert mit ihrem unverwechselbaren Stil. Ihr aktuelles Bühnenprogramm JETZT MAL TACHELES folgt auf erfolgreiche Shows wie ME & MR. RIGHT, TYPISCH FRAU?!, PLÖTZLICH MAMA und ALLTAGSWAHNSINN. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 04.12.
20:00 Purple Women in Rock
Purple Women in Rock-Tour 2027 / Diese energiegeladene, rein weibliche Band aus Italien tourt weltweit und präsentiert authentische Interpretationen der klassischen Hardrock-Ära der 70er Jahre, darunter Hits wie „Smoke On the Water“ und „Child In Time“ / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 10.12.
20:00 Mashed Potatoes
Die Mashed Potatoes wurden 1982 von Ricardo Krumpa (Git. Voc.), Uli Gadau (Git. Voc.), Thomas Halfbrodt (Bass, Voc.) und Thorsten Manewald (Drums, Voc.) in Delmenhorst bei Bremen gegründet. Thorsten war der Erfinder des Bandnamens, verliess etwas später dann aber die Band. Im Jahre 1986 setzte sich Lutz Schwetmann an die Drums und so spielt die erfolgreiche Stammbesetzung noch heute. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 23.01.
18:00 Torsten Sträter – Die Zyklopen von Saint-Tropez
„Alles muss raus. Ich zum Beispiel. Diesmal geht es im weitesten Sinne ums Reisen. Da bin ich ziemlich sicher. Ich komme ja unfassbar rum. Bei Ihnen, aber auch in der Welt – beziehungsweise obenrum, Stichwort: Kruste. Sie verstehen sicher, dass ich mich hier ein bisschen vage ausdrücken muss. Ich umreiße es mal mit: Ein beiger Mann in Schwarz sieht on the road rot. Kommen Hochsprache vor? Knete? Gar Tiere? Gare Tiere? Gewiss. Ich sehe meinen Bildungsauftrag – und Die Zyklopen von Saint-Tropez ist exakt das: Lehrgut vom Feinsten. Wahrscheinlich. Alles Liebe. Torsten Sträter" Tickets online über Eventim oder in der Tourist Information, Am Markt; Tel:03855925212 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
