Sa. 13.03.
20:00 Mila und die Superstars LIVE
Mila und die Superstars bringen das Café Löwenherz zum Beben – und zwar mit einer Show, bei der Stillstehen einfach keine Option ist. Hits von den Backstreet Boys, No Angels & Co. – komplett neu, überraschend und absolut tanzbar. Live gespielt, mitreißend gesungen und so energiegeladen, dass der Funke garantiert überspringt. Schon nach den ersten Sekunden ist klar: Hier wird nicht nur zugehört – hier wird mitgesungen, getanzt und komplett eskaliert. Tickets unter https://www.eventim-light.com/de/a/66d862c484361e3e2c30fd0d/e/69f712c7152e3d9b1e9f445c / Café Löwenherz, Obotritenring 245
So. 14.03.
18:00 De Danzstunn
Komödie von Mark St. Germain / Deutsch von John Birke / Niederdeutsch von Tina Landgraf / In dem Moment, als beide an ihre Grenzen stoßen, führt das Leben sie auf unerwartete Weise zusammen: die leidenschaftliche Balletttänzerin Stella Quinn mit unfallbedingtem Karriereknick und den brillianten, aber unbeholfenen Professor Emil Martens mit Asperger-Syndrom auf der Suche nach Tanzunterricht. Durch ihre Verschiedenheit bringen sich die zwei einsamen Seelen dazu, ihre Komfortzone zu verlassen, über sich hinauszuwachsen. Was als pragmatisches Arrangement beginnt, entwickelt sich schnell zu einer zarten, emotionalen Begegnung voller Humor, Empathie und 40-prozentigem Whiskey. Denn Nähe zuzulassen, kann schwer sein – aber auch schön. Mit warmherzigen und klugen Dialogen lässt Mark St. Germains pointierte und bisher erfolgreichste Komödie Die Tanzstunde das Publikum sogar im frostigen Februarwetter dahinschmelzen und ist ein Plädoyer dafür, dass Vertrauen und Verletzlichkeit in kleinen Schritten das Leben zum Besseren wenden können. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 19.03.
20:00 53. Comedy Nacht
Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 20.03.
20:00 Cornamusa – World of Pipe Rock and Irish Dance
CORNAMUSA – World of Pipe Rock and Irish Dance – Das Flüstern der Steine Mit „Das Flüstern der Steine“ präsentiert CORNAMUSA – World of Pipe Rock and Irish Dance auch in dieser Saison eine komplett neue Show. Zwischen den rauen Landschaften Schottlands und der lebendigen Kultur Irlands entfaltet sich eine eindrucksvolle Inszenierung voller Energie, Atmosphäre und emotionaler Tiefe. Kraftvolle Dudelsackklänge treffen auf dynamischen Irish Dance und lassen zwei Welten entstehen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch eng miteinander verbunden sind. Wunderschöne Bühnenbilder, detailreiche Kostüme und eindrucksvolle Szenen schaffen dabei immer neue visuelle Höhepunkte. Sie erleben musikalisch und tänzerisch, wie den Schotten ihre traditionelle Kleidung genommen wurde und mit ihr ein Stück ihrer Identität – und wie in Irland Tanz und Ausdruck immer stärker eingeschränkt wurden. Doch was man nicht mehr zeigen durfte, verschwand nicht… Es fand seinen Weg zurück. Ein intensives Live-Erlebnis voller Rhythmus, Leidenschaft und Gänsehautmomenten, das noch lange nachwirkt. Ticketservice Sport- und Kongresshalle ist wie folgt erreichbar: Mo.: 9:30 – 16:30 Uhr Di.: 9:30 – 18:00 Uhr Mi.: 9:30 – 16:30 Uhr Do.: 9:30 – 18:00 Uhr Fr.: 9:30 – 16:30 Uhr Tel.: (0385) 76 190-190 Email: ticketservice@stadthalle-schwerin.de, Tourist-Information Schwerin, Telefon: 0385 5925215 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
20:00 STONE
Die Band bezeichnet sich selbst als Schmelztiegel aus Alternative Rock, Punk und Hip-Hop Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Di. 23.03.
19:30 New Ground I
Die nächste Generation der Choreografie / NEW GROUND I markiert die erste Ausgabe unseres Abends für aufstrebende Choreograf:innen und versteht sich als Plattform zur Unterstützung, Förderung und Präsentation der nächsten Generation choreografischer Talente. Als Double Bill konzipiert, vereint NEW GROUND I zwei unterschiedliche choreografische Handschriften. Das erste Stück wird im Zusammenhang mit dem „Ballett Schwerin Preis“ des 40. Internationalen Wettbewerbs für Choreographie Hannover vergeben und ebenfalls eigens für NEW GROUND I entwickelt. Die zweite Choreografie wird von Julio Morel, Tänzer des Ballett Schwerin kreiert und bringt eine interne künstlerische Perspektive ein, die den kreativen Entwicklungsprozess innerhalb der Company stärkt. Ziel von NEW GROUND I ist es, jungen Choreograf:innen Raum, Vertrauen und konkrete Förderung zu bieten und ihnen zu ermöglichen, innerhalb einer professionellen Struktur künstlerische Risiken einzugehen. Wir laden das Publikum ein, neue Perspektiven, vielfältige Bewegungssprachen und jene kreative Energie zu erleben, die die Zukunft des Tanzes prägt. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mi. 24.03.
19:30 31. Schweriner Literaturtage – ZUGABE IM FRÜHJAHR AUS RUINEN. JUNGER MANN IN KRISENZEITEN – Lesung mit Hendrik Bolz
Aus Stralsund nach Zehlendorf, aus dem Plattenbau an einen Campus voller westdeutscher Mittelschichtskids. Von einem mehrjährigen bekifften Nach-mittag auf der Couch in eine endlose Spätschicht als Verkäufer im Esprit-Store. In den Nachrichten Bankenrettung und Austerität, im Posteingang SMS neuer Bekanntschaften, die interessiert wirken, aber anderes erwarten als einen aufgepumpten Oberkörper, eine weggedrückte Vergangenheit im Nachwendechaos und das stetige Gefühl, sich auf einem Schlachtfeld bewähren zu müssen. Also heißt es weiterhin: zwei, drei Bier, sobald sich etwas im Inneren zu regen scheint, und wenn einer dumm kommt, muss man drauf. Und irgendwann die Frage, ob der Umzug nicht doch ein großer Irrtum war. Hendrik Bolz schreibt über einen jungen Mann in der Krise, über eine Ankunft in Berlin am Ende der Nullerjahre und über die scheiternde Anpassung an ein rätselhaftes Wertesystem. Ein greller und zugleich feiner Blick in eine Zeit, aus der unsere Gegenwart geworden ist. Hendrik Bolz wurde 1988 in Leipzig geboren, wuchs in Stralsund auf und zog später nach Berlin. Er setzte ein Studium in den Sand, schloss ein anderes ab und schaffte schließlich den Durchbruch mit der Band Zugezogen Maskulin. Heute ist er u. a. Host des preisgekrönten Podcasts »Springerstiefel« und freier Autor. Sein Debüt »Nullerjahre« war ein Bestseller. Moderation: Emily Grunert, Leiterin Literaturbüro NRW Der Vorverkauf startet am 7. September bei RESERVIX sowie der Kasse unserer Tourist-Information. Tourist-Information Schwerin (zzgl. Ticketgebühr) Am Markt 14, 19055 Schwerin Mo – Fr 10 – 18 Uhr Sa – So 10 – 16 Uhr Abendkassen an den Veranstaltungsorten, keine Ermäßigung an der Abendkasse / Staatstheater, Konzertfoyer, Alter Garten 2
19:30 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 25.03.
19:30 De Danzstunn
Komödie von Mark St. Germain / Deutsch von John Birke / Niederdeutsch von Tina Landgraf / In dem Moment, als beide an ihre Grenzen stoßen, führt das Leben sie auf unerwartete Weise zusammen: die leidenschaftliche Balletttänzerin Stella Quinn mit unfallbedingtem Karriereknick und den brillianten, aber unbeholfenen Professor Emil Martens mit Asperger-Syndrom auf der Suche nach Tanzunterricht. Durch ihre Verschiedenheit bringen sich die zwei einsamen Seelen dazu, ihre Komfortzone zu verlassen, über sich hinauszuwachsen. Was als pragmatisches Arrangement beginnt, entwickelt sich schnell zu einer zarten, emotionalen Begegnung voller Humor, Empathie und 40-prozentigem Whiskey. Denn Nähe zuzulassen, kann schwer sein – aber auch schön. Mit warmherzigen und klugen Dialogen lässt Mark St. Germains pointierte und bisher erfolgreichste Komödie Die Tanzstunde das Publikum sogar im frostigen Februarwetter dahinschmelzen und ist ein Plädoyer dafür, dass Vertrauen und Verletzlichkeit in kleinen Schritten das Leben zum Besseren wenden können. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mo. 29.03.
18:00 Concord Floral
von Jordan Tannahill / Deutsch von Frank Weigand / ab 14 Jahren / Concord Floral ist ein verlassenes Gewächshaus am Rande einer Stadt. Ein Ort, den sich die Natur zurückerobert hat. Ein Lost Place, der zum beliebten Treffpunkt von Jugendlichen und Schauplatz von Partys und Geheimnissen wird. Als die Jugendlichen eines Tages dort eine Leiche entdecken, passieren bizarre und unerklärliche Dinge. Was hält eine Freundschaft aus? Wer hält zu wem und was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? Unter der Leitung der Abteilung Theaterpädagogik und Partizipation stehen in diesem Stück Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble gemeinsam auf der Bühne. Die Vorbereitungen beginnen im Dezember und münden in einer intensiven Workshop- und Probenphase in den Winterferien, sodass das Stück im Anschluss mehrmals in der M*Halle aufgeführt werden kann. Die Ausstattung der Produktion wird durch die Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland ermöglicht. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mi. 31.03.
19:30 De Danzstunn
Komödie von Mark St. Germain / Deutsch von John Birke / Niederdeutsch von Tina Landgraf / In dem Moment, als beide an ihre Grenzen stoßen, führt das Leben sie auf unerwartete Weise zusammen: die leidenschaftliche Balletttänzerin Stella Quinn mit unfallbedingtem Karriereknick und den brillianten, aber unbeholfenen Professor Emil Martens mit Asperger-Syndrom auf der Suche nach Tanzunterricht. Durch ihre Verschiedenheit bringen sich die zwei einsamen Seelen dazu, ihre Komfortzone zu verlassen, über sich hinauszuwachsen. Was als pragmatisches Arrangement beginnt, entwickelt sich schnell zu einer zarten, emotionalen Begegnung voller Humor, Empathie und 40-prozentigem Whiskey. Denn Nähe zuzulassen, kann schwer sein – aber auch schön. Mit warmherzigen und klugen Dialogen lässt Mark St. Germains pointierte und bisher erfolgreichste Komödie Die Tanzstunde das Publikum sogar im frostigen Februarwetter dahinschmelzen und ist ein Plädoyer dafür, dass Vertrauen und Verletzlichkeit in kleinen Schritten das Leben zum Besseren wenden können. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 01.04.
19:00 Die Schöne u. das Biest – Das neue Musical
Ein Märchen wird Wirklichkeit: DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – DAS NEUE MUSICAL als unvergessliches Live-Erlebnis für die ganze Familie DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, ein Märchen so alt wie die Welt, erwacht im Frühjahr 2027 als zauberhaftes Musical zu neuem Leben. Die berührende Erzählung über das verwunschene Biest und die schöne Belle, die seit Jahrhunderten Generationen an die Kraft der wahren Liebe erinnert, erwacht nun als unvergessliches Live-Erlebnis für die ganze Familie und bringt ihren Zauber direkt auf die Bühne. Die Inszenierung vereint die schönsten Momente des französischen Originals mit spannenden neuen Überraschungen. Große Melodien, märchenhafte Bühnenbilder und atemberaubende Kostüme erschaffen eine magische Welt voller Romantik, Abenteuer und Wunder. Ein verzauberndes Bühnen-Erlebnis über eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Es war einmal vor langer Zeit … Ein herzloser Prinz wird von einer mächtigen Zauberin in ein abscheuliches Biest verwandelt. Nur wenn er die wahre Liebe findet, kann der Fluch gebrochen werden. Verborgen vor der Welt, eingehüllt in dichten Nebel, geraten das Schloss und all seine Bewohner in Vergessenheit - Bis Belles Vater sich eines Tages im Wald verirrt, Zuflucht im Schloss sucht und dort vom Biest gefangen genommen wird. Die mutige Belle findet ihn und tauscht ihre Freiheit gegen die seine. Dem Biest ausgeliefert, lernt sie schon bald hinter sein Äußeres zu blicken - Und begegnet einem Wesen voller Wut, aber auch Trauer und Herzlichkeit. Nach und nach ergründet sie ein dunkles Geheimnis - Denn nichts ist so, wie es scheint und hinter dem Fluch lauert eine verhängnisvolle Wahrheit, die nicht nur den Prinzen, sondern auch das Dorf und seine Bewohner bedroht. Wird es Belle gelingen, den Fluch zu brechen und mit der Kraft der wahren Liebe den Prinzen zu befreien? Tickets: Die Schöne u. das Biest - Das neue Musical | stadthalle-schwerin.de / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Sa. 03.04.
18:00 The Metropolitan Opera | MANON Erlebe die neue Saison LIVE im Kino!
Am Samstag, den 03. April starten wir das Frühjahr mit Jules Massenets Pariser Belle-Époque-Meisterwerk MANON, eine Paraderolle für die umwerfende Nadine Sierra. Die Metropolitan Opera Live Übertragung im filmpalast: Mit Nadine Sierra, Matthew Polenzani, Carlo Bosi, Andrzej Filończyk, Rod Gilfry, Jean Teitgen Dirigent: Yves Abel, Inszenierung: Laurent Pelly | Gesungen auf Französisch (mit deutschen Untertiteln) Für alle jungen MET-Begeisterte haben wir einen besonderen Preis, den U30- Special Preis, hier kostet das Ticket für alle Besuchenden unter 30 Jahre (Nachweis erforderlich) nur 20,- €, im Abo sogar nur 17,- €. Jetzt Tickets sichern! online oder vor Ort / Das Capitol, Wismarsche Straße 126
19:30 Nachtmusik und Nebelnoise
Das performative Konzertformat der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin bewegt sich in stilistischen Grenzbereichen. Wir – Musiker:innen der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin – lassen Akustisches und Elektronisches, Jazziges und Klassisches, Grooviges und Sphärisches miteinander fusionieren und eröffnen völlig neue Klangräume. Wir sprengen Konventionen, kollidieren, transformieren und reharmonisieren – machen Unerhörtes hörbar. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Ü30 Party
Am 3. April 2027 heißt es endlich wieder: Tanzen, feiern und gemeinsam eine unvergessliche Nacht erleben! Music Eggert präsentiert die nächste Ausgabe der legendären Ü30 Party in der Sport- und Kongresshalle Schwerin – mit drei abwechslungsreichen Floors, bester Musik und jeder Menge Partyfeeling. Die Ü30 Party gehört längst zu den beliebtesten Veranstaltungen der Region und lockt jedes Mal zahlreiche Gäste aus Schwerin und ganz Mecklenburg-Vorpommern an. Freut euch auf eine Nacht voller guter Laune, ausgelassener Stimmung und musikalischer Vielfalt. Ob aktuelle Charts, House und Dance Classics, die größten Hits der 80er, 90er und 2000er oder die beliebtesten Schlager – auf den drei Floors kommen alle Musikfans auf ihre Kosten. Die DJs sorgen mit einem abwechslungsreichen Mix dafür, dass die Tanzflächen bis in die frühen Morgenstunden bestens gefüllt sind. Mit leckeren Drinks, guter Gesellschaft und der besonderen Atmosphäre der Sport- und Kongresshalle wird die Ü30 Party erneut zum perfekten Treffpunkt für alle, die das Wochenende ausgelassen feiern möchten. Einlass ab 28 Jahren Ticketservice Sport- und Kongresshalle ist wie folgt erreichbar: Mo.: 9:30 – 16:30 Uhr Di.: 9:30 – 18:00 Uhr Mi.: 9:30 – 16:30 Uhr Do.: 9:30 – 18:00 Uhr Fr.: 9:30 – 16:30 Uhr Tel.: (0385) 76 190-190 Email: ticketservice@stadthalle-schwerin.de, Tourist-Information Schwerin, Telefon: 0385 5925215 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
So. 04.04.
18:00 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 08.04.
20:00 Olaf Schubert und seine Freunde
Olaf Schubert und seine Freunde – Jetzt oder now! Dass ein Gedankengigant wie Olaf Schubert auf alle Fragen eine Antwort weiß, gilt als Grundschulwissen. Doch nun macht Schubert den nächsten großen Schritt. Er stellt Fragen. Wichtige Fragen, wie eben jene – „Jetzt oder now?“. Also eine Frage, die selbst Fragen stellt. Dass sich hierbei der Schwanz ins Gesicht beißt, ist des Künstlers ureigenstes Anliegen. Wie nebenbei schuf er mit dieser Frage einen Programmtitel mit internationalem Sound. Daran erkennen wir, Schubert ist mittlerweile multilingual – wenn nicht gar zweisprachig. Ganz oben angekommen auf der Spitze des Eisbergs der Globalisierung, steht ihm nun alles offen. Die ganze Welt. Aber trotzdem bleibt uns der Ausnahmekünstler treu, denn er gibt auch Konzerte in Deutschland, nicht viele, aber immerhin ca. 745. Das zeigt, er hat das geschafft, was nur Wenigen gelingt, trotz des gigantischen Erfolgs bodenständig zu bleiben. Ein Olaf zum Anfassen möchte er sein. Leider jedoch, tut dies kaum jemand, wie er gegenüber einem großen Nachrichtenmagazin unlängst gestand. Auf der Bühne erfindet sich Schubert abermals völlig neu und genau deshalb bleibt er ganz der Alte. Er geht konsequent seinen Weg, ist aber keiner, der rote Linien überschreitet. Nein – er untergräbt sie. Gelbe Linien hingegen überspringt er. Dadurch ist er in der Lage, Grenzen zu verschieben, auch unsichtbare, in alle Richtungen gleichzeitig. Wie er das vollbringt, weiß er wohl selbst nicht. Ihn während seiner Show dabei beobachten zu dürfen, ist jedoch ein grandioses Faszinosum, denn sogar diese oder jene Flachsrakete wird währenddessen noch gezündet. Drum sagen fast alle (selbst seine Oma), die ihn jemals live erleben durften, einfach tiefst ergriffen: Danke, Olaf! Seine Freunde Jochen M. Barkas und Herr Stephan sind selbstverständlich wie immer mit dabei Ticketservice Sport- und Kongresshalle ist wie folgt erreichbar: Mo.: 9:30 – 16:30 Uhr Di.: 9:30 – 18:00 Uhr Mi.: 9:30 – 16:30 Uhr Do.: 9:30 – 18:00 Uhr Fr.: 9:30 – 16:30 Uhr Tel.: (0385) 76 190-190 Email: ticketservice@stadthalle-schwerin.de, Tourist-Information Schwerin, Telefon: 0385 5925215 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Fr. 09.04.
19:30 New Ground I (Theatertag)
Die nächste Generation der Choreografie / NEW GROUND I markiert die erste Ausgabe unseres Abends für aufstrebende Choreograf:innen und versteht sich als Plattform zur Unterstützung, Förderung und Präsentation der nächsten Generation choreografischer Talente. Als Double Bill konzipiert, vereint NEW GROUND I zwei unterschiedliche choreografische Handschriften. Das erste Stück wird im Zusammenhang mit dem „Ballett Schwerin Preis“ des 40. Internationalen Wettbewerbs für Choreographie Hannover vergeben und ebenfalls eigens für NEW GROUND I entwickelt. Die zweite Choreografie wird von Julio Morel, Tänzer des Ballett Schwerin kreiert und bringt eine interne künstlerische Perspektive ein, die den kreativen Entwicklungsprozess innerhalb der Company stärkt. Ziel von NEW GROUND I ist es, jungen Choreograf:innen Raum, Vertrauen und konkrete Förderung zu bieten und ihnen zu ermöglichen, innerhalb einer professionellen Struktur künstlerische Risiken einzugehen. Wir laden das Publikum ein, neue Perspektiven, vielfältige Bewegungssprachen und jene kreative Energie zu erleben, die die Zukunft des Tanzes prägt. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Premiere: Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 greenbeats – Momentum Tour 2027
Die spektakulärste Drumshow Europas! greenbeats mit ihrem neuen Programm „Momentum“ 2026 & 2027 auf Tour! Ein episches Konzerterlebnis voller Fantasie, Emotion und unbändigem Entdeckungsdrang. Nach einer restlos ausverkauften Tour 2025 führen die greenbeats ihre Reise fort und nehmen Sie mit auf ein musikalisches Abenteuer zum Urklang, dem Ursprung aller Rhythmen und der Quelle grenzenloser Inspiration. Mitreißende Drum-Performances, atemberaubende Showeffekte und einzigartige Instrumentenbauten verschmelzen zu einer Inszenierung, die es bei greenbeats so noch nie gab - multidimensional und voller Überraschungen. Vereint in Freundschaft und Musik, reisen die Musiker dabei zu völlig neuen klanglichen Gestaden, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Sie trotzen Stürmen und Ungeheuern, widerstehen den Verlockungen vermeintlich sicherer Häfen und beleben den Rhythmus allen Lebens mit neuer musikalischer Energie. Kommen Sie an Bord und werden Sie ein Teil dieses einzigartigen Abenteuers! Schon seit Jahren bauen die Musiker ihre Drums selbst. Von der Auswahl des Holzes für den Kessel bis hin zur letzten Stimmschraube wird alles perfekt auf die Bedürfnisse der Show abgestimmt. Die greenbeats-Trommeln bestechen nicht nur durch die Farbe sondern auch durch ihre besonderen Klang-Eigenschaften. Während die kleinste Trommel von den über 100 klingenden Einzelstücken bei einer greenbeats-Show einen Durchmesser von gerade mal 15 cm hat, misst die größte weit mehr als einen Meter Tickets online über Eventim oder in der Tourist Information, Am Markt; Tel:03855925212 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Sa. 10.04.
19:30 Concord Floral
von Jordan Tannahill / Deutsch von Frank Weigand / ab 14 Jahren / Concord Floral ist ein verlassenes Gewächshaus am Rande einer Stadt. Ein Ort, den sich die Natur zurückerobert hat. Ein Lost Place, der zum beliebten Treffpunkt von Jugendlichen und Schauplatz von Partys und Geheimnissen wird. Als die Jugendlichen eines Tages dort eine Leiche entdecken, passieren bizarre und unerklärliche Dinge. Was hält eine Freundschaft aus? Wer hält zu wem und was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? Unter der Leitung der Abteilung Theaterpädagogik und Partizipation stehen in diesem Stück Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble gemeinsam auf der Bühne. Die Vorbereitungen beginnen im Dezember und münden in einer intensiven Workshop- und Probenphase in den Winterferien, sodass das Stück im Anschluss mehrmals in der M*Halle aufgeführt werden kann. Die Ausstattung der Produktion wird durch die Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland ermöglicht. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Ulla Meinecke
Ulla Meinecke (* 14. August 1953 in Usingen) ist eine deutsche Sängerin. Sie war in den 1980er Jahren eine der erfolgreichsten Vertreterinnen der deutschsprachigen Popmusik und verfasst ihre Liedtexte selbst. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 11.04.
16:00 4. Sinfoniekonzert
mit Werken von Camille Saint-Saëns und Ludwig van Beethoven Programm Camille Saint-Saëns – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Ta-ta-ta-taaaa – so klopft bei Beethoven das Schicksal an die Pforte. Und wir an die Tür unseres Großen Hauses mit neuem Orchestergraben. Und zur langersehnten Wiedereröffnung des Mecklenburgischen Staatstheaters möchten wir es natürlich krachen lassen: Mit dem ersten Strich der 5. Sinfonie von Beethoven reißen wir die Erinnerungen an die lange Zeit des Wartens fort. Vorab erklingt endlich wieder ein Klavierkonzert – und zwar das 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns. Bühne frei! / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
16:00 Sinfoniekonzert PLUS
Workshopangebot für Kinder ab 7 Jahren / Ins Sinfoniekonzert mit der ganzen Familie? Aber eigentlich wäre eine Konzerthälfte schon lang genug? Wir haben die Lösung: Erlebt eine Konzerthälfte gemeinsam im Konzertsaal. Während der anderen geht es für die Kinder in einen musikalischen Workshop. Hier haben sie die Möglichkeit, die Welt der Musik zu entdecken und vielleicht sogar die Solist:innen persönlich kennenzulernen! / Staatstheater, Flotowzimmer (Großes Haus), Alter Garten 2
18:00 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mo. 12.04.
18:00 4. Sinfoniekonzert
mit Werken von Camille Saint-Saëns und Ludwig van Beethoven Programm Camille Saint-Saëns – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Ta-ta-ta-taaaa – so klopft bei Beethoven das Schicksal an die Pforte. Und wir an die Tür unseres Großen Hauses mit neuem Orchestergraben. Und zur langersehnten Wiedereröffnung des Mecklenburgischen Staatstheaters möchten wir es natürlich krachen lassen: Mit dem ersten Strich der 5. Sinfonie von Beethoven reißen wir die Erinnerungen an die lange Zeit des Wartens fort. Vorab erklingt endlich wieder ein Klavierkonzert – und zwar das 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns. Bühne frei! / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Di. 13.04.
19:30 4. Sinfoniekonzert
mit Werken von Camille Saint-Saëns und Ludwig van Beethoven Programm Camille Saint-Saëns – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 22 Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Ta-ta-ta-taaaa – so klopft bei Beethoven das Schicksal an die Pforte. Und wir an die Tür unseres Großen Hauses mit neuem Orchestergraben. Und zur langersehnten Wiedereröffnung des Mecklenburgischen Staatstheaters möchten wir es natürlich krachen lassen: Mit dem ersten Strich der 5. Sinfonie von Beethoven reißen wir die Erinnerungen an die lange Zeit des Wartens fort. Vorab erklingt endlich wieder ein Klavierkonzert – und zwar das 2. Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns. Bühne frei! / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 16.04.
19:30 Premiere: Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Sa. 17.04.
19:30 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
19:30 Errata!
Wahrheit unter Druck / Eine Stückentwicklung von Zino Wey / Musik von Hanns Eisler, Mischa Spoliansky, Ruth Porita u. a. / Neue Texte von Thomas Köck / Errata! befragt unseren Umgang mit Wahrheit und Information. Ist Wahrheit schon immer eine Frage der eigenen Perspektive gewesen – oder haben wir es verlernt, uns auf eine gemeinsame Realität zu verständigen? Regisseur und Bühnenbildner Zino Wey lädt das Publikum in einen Denk- und Klangraum ein, der die Entstehung und Verbreitung von Meinung, den Kampf um Wahrheit sowie gut gemeinte Flunkereien und vergiftete Lügen über die Zeiten hinweg untersucht. Solist:innen und Opernchor führen dabei Musikstücke auf, die selbst eine Geschichte der Unterdrückung und des Vergessens in sich tragen – Lieder, Arien und andere Werke verfemter Komponist:innen. Dieses musikalische Repertoire ergänzt der Dramatiker Thomas Köck mit neuen Texten. Zwischen den Zeilen der Partituren und Zeitungsseiten, im Rauschen alter Druckmaschinen und mit den Tönen lange zum Schweigen gebrachter Stimmen nimmt eine etwas vermessene Spurensuche Fahrt auf, die sich den großen Fragen unserer Gegenwart widmet – einer Zeit von Fake News, postfaktischen Diskursen und der Illusion perfekt reproduzierbarer Realitäten. Wer druckt, entscheidet mit, was wahr wird. Unschärfen sind dabei bereits mit eingepreist. Ein Abend auf der Suche nach einem kleinen Stück Wahrheit. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
So. 18.04.
18:00 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 23.04.
19:30 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Bon Scott – THE FIRST INOFFICIAL AC/DC–COVERBAND
BON SCOTT legen Wert auf die traditionellen Klassiker aber geben natürlich auch die modernen Knaller wie „Thunderstruck“ und „Stiff Upper Lip“ zum Besten. Originalsound und actionreiche Bühnenshow sind sowieso garantiert und hundertfach unter Beweis gestellt! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 24.04.
19:00 The Metropolitan Opera | OTELLO Erlebe die neue Saison LIVE im Kino!
Am Samstag, den 24. April steht die wohl bekannteste aller Eifersuchtsgeschichten auf dem Spielplan: Verdis OTELLO, hochkarätig besetzt und in der eindrucksvollen Inszenierung von Bartlett Sher. Die Metropolitan Opera Live Übertragung im filmpalast: Mit Ailyn Pérez, Deborah Nansteel, Brian Jagde, Piotr Buszewski, Artur Ruciński , Dirigent: Michele Mariotti, Inszenierung: Bartlett Sher | Gesungen auf Italienisch (mit deutschen Untertiteln) Für alle jungen MET-Begeisterte haben wir einen besonderen Preis, den U30- Special Preis, hier kostet das Ticket für alle Besuchenden unter 30 Jahre (Nachweis erforderlich) nur 20,- €, im Abo sogar nur 17,- €. Jetzt Tickets sichern! online oder vor Ort / Das Capitol, Wismarsche Straße 126
19:30 Errata! (z.l.M.i.d.S.)
Wahrheit unter Druck / Eine Stückentwicklung von Zino Wey / Musik von Hanns Eisler, Mischa Spoliansky, Ruth Porita u. a. / Neue Texte von Thomas Köck / Errata! befragt unseren Umgang mit Wahrheit und Information. Ist Wahrheit schon immer eine Frage der eigenen Perspektive gewesen – oder haben wir es verlernt, uns auf eine gemeinsame Realität zu verständigen? Regisseur und Bühnenbildner Zino Wey lädt das Publikum in einen Denk- und Klangraum ein, der die Entstehung und Verbreitung von Meinung, den Kampf um Wahrheit sowie gut gemeinte Flunkereien und vergiftete Lügen über die Zeiten hinweg untersucht. Solist:innen und Opernchor führen dabei Musikstücke auf, die selbst eine Geschichte der Unterdrückung und des Vergessens in sich tragen – Lieder, Arien und andere Werke verfemter Komponist:innen. Dieses musikalische Repertoire ergänzt der Dramatiker Thomas Köck mit neuen Texten. Zwischen den Zeilen der Partituren und Zeitungsseiten, im Rauschen alter Druckmaschinen und mit den Tönen lange zum Schweigen gebrachter Stimmen nimmt eine etwas vermessene Spurensuche Fahrt auf, die sich den großen Fragen unserer Gegenwart widmet – einer Zeit von Fake News, postfaktischen Diskursen und der Illusion perfekt reproduzierbarer Realitäten. Wer druckt, entscheidet mit, was wahr wird. Unschärfen sind dabei bereits mit eingepreist. Ein Abend auf der Suche nach einem kleinen Stück Wahrheit. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 Bon Scott – THE FIRST INOFFICIAL AC/DC–COVERBAND
BON SCOTT legen Wert auf die traditionellen Klassiker aber geben natürlich auch die modernen Knaller wie „Thunderstruck“ und „Stiff Upper Lip“ zum Besten. Originalsound und actionreiche Bühnenshow sind sowieso garantiert und hundertfach unter Beweis gestellt! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 25.04.
11:00 5. Kammerkonzert
mit Werken von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Victor Ewald u. a. / Staatliches Museum, Galerie Alte und Neue Meister, Alter Garten 3
18:00 De Danzstunn
Komödie von Mark St. Germain / Deutsch von John Birke / Niederdeutsch von Tina Landgraf / In dem Moment, als beide an ihre Grenzen stoßen, führt das Leben sie auf unerwartete Weise zusammen: die leidenschaftliche Balletttänzerin Stella Quinn mit unfallbedingtem Karriereknick und den brillianten, aber unbeholfenen Professor Emil Martens mit Asperger-Syndrom auf der Suche nach Tanzunterricht. Durch ihre Verschiedenheit bringen sich die zwei einsamen Seelen dazu, ihre Komfortzone zu verlassen, über sich hinauszuwachsen. Was als pragmatisches Arrangement beginnt, entwickelt sich schnell zu einer zarten, emotionalen Begegnung voller Humor, Empathie und 40-prozentigem Whiskey. Denn Nähe zuzulassen, kann schwer sein – aber auch schön. Mit warmherzigen und klugen Dialogen lässt Mark St. Germains pointierte und bisher erfolgreichste Komödie Die Tanzstunde das Publikum sogar im frostigen Februarwetter dahinschmelzen und ist ein Plädoyer dafür, dass Vertrauen und Verletzlichkeit in kleinen Schritten das Leben zum Besseren wenden können. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 30.04.
19:30 Premiere: Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Premiere: Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Sa. 01.05.
18:00 Concord Floral (z.l.M.i.d.S.)
von Jordan Tannahill / Deutsch von Frank Weigand / ab 14 Jahren / Concord Floral ist ein verlassenes Gewächshaus am Rande einer Stadt. Ein Ort, den sich die Natur zurückerobert hat. Ein Lost Place, der zum beliebten Treffpunkt von Jugendlichen und Schauplatz von Partys und Geheimnissen wird. Als die Jugendlichen eines Tages dort eine Leiche entdecken, passieren bizarre und unerklärliche Dinge. Was hält eine Freundschaft aus? Wer hält zu wem und was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun? Unter der Leitung der Abteilung Theaterpädagogik und Partizipation stehen in diesem Stück Jugendliche und Seniorinnen aus dem Stadtensemble gemeinsam auf der Bühne. Die Vorbereitungen beginnen im Dezember und münden in einer intensiven Workshop- und Probenphase in den Winterferien, sodass das Stück im Anschluss mehrmals in der M*Halle aufgeführt werden kann. Die Ausstattung der Produktion wird durch die Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland ermöglicht. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 02.05.
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
18:00 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mi. 05.05.
19:30 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 06.05.
18:00 Liebe (Theatertag)
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 07.05.
19:30 New Ground I
Die nächste Generation der Choreografie / NEW GROUND I markiert die erste Ausgabe unseres Abends für aufstrebende Choreograf:innen und versteht sich als Plattform zur Unterstützung, Förderung und Präsentation der nächsten Generation choreografischer Talente. Als Double Bill konzipiert, vereint NEW GROUND I zwei unterschiedliche choreografische Handschriften. Das erste Stück wird im Zusammenhang mit dem „Ballett Schwerin Preis“ des 40. Internationalen Wettbewerbs für Choreographie Hannover vergeben und ebenfalls eigens für NEW GROUND I entwickelt. Die zweite Choreografie wird von Julio Morel, Tänzer des Ballett Schwerin kreiert und bringt eine interne künstlerische Perspektive ein, die den kreativen Entwicklungsprozess innerhalb der Company stärkt. Ziel von NEW GROUND I ist es, jungen Choreograf:innen Raum, Vertrauen und konkrete Förderung zu bieten und ihnen zu ermöglichen, innerhalb einer professionellen Struktur künstlerische Risiken einzugehen. Wir laden das Publikum ein, neue Perspektiven, vielfältige Bewegungssprachen und jene kreative Energie zu erleben, die die Zukunft des Tanzes prägt. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
So. 09.05.
18:00 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mi. 12.05.
10:00 Laura war hier
von Milena Baisch / eine warmherzige Entdeckungsreise / ab 6 Jahren / Für Laura ist klar: Jetzt reicht’s. Sie ist sechs Jahre alt und obwohl sie ganz genau weiß, dass sie die Kellertür nicht offengelassen hat, schimpft Mama mit ihr. Statt Trost gibt’s Ärger. Und der blöde Hausmeister glaubt sowieso immer, er hat recht! Wenn zu Hause alles schiefläuft, muss man eben losziehen und sein Glück woanders suchen. Also schnappt sie sich ihr Fahrrad und startet in die große weite Welt. Ihr erstes Ziel? Das eigene Mietshaus. Und dort wartet hinter jeder Wohnungstür ein neues Abenteuer mit immer wieder ungewöhnlichen Lebensgeschichten und unterschiedlichen Familienmodellen. Denn, was ist „Familie“ eigentlich? Und wie muss sie sein? Groß oder klein? Laut? Oder perfekt wie in der Werbung? Und wer entscheidet das überhaupt? Laura radelt voller Neugier von Tür zu Tür und entdeckt, dass Familie ganz unterschiedlich und viel bunter aussehen kann, als sie denkt. Und vielleicht kann man sie sich sogar selber zusammenstellen. Ein Stück für Kinder und ihre Familien, das Zusammenhalt und Vielfalt in den Mittelpunkt stellt und Mut macht, den eigenen Platz in der (Familien-)Welt zu finden. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Do. 13.05.
10:00 Laura war hier
von Milena Baisch / eine warmherzige Entdeckungsreise / ab 6 Jahren / Für Laura ist klar: Jetzt reicht’s. Sie ist sechs Jahre alt und obwohl sie ganz genau weiß, dass sie die Kellertür nicht offengelassen hat, schimpft Mama mit ihr. Statt Trost gibt’s Ärger. Und der blöde Hausmeister glaubt sowieso immer, er hat recht! Wenn zu Hause alles schiefläuft, muss man eben losziehen und sein Glück woanders suchen. Also schnappt sie sich ihr Fahrrad und startet in die große weite Welt. Ihr erstes Ziel? Das eigene Mietshaus. Und dort wartet hinter jeder Wohnungstür ein neues Abenteuer mit immer wieder ungewöhnlichen Lebensgeschichten und unterschiedlichen Familienmodellen. Denn, was ist „Familie“ eigentlich? Und wie muss sie sein? Groß oder klein? Laut? Oder perfekt wie in der Werbung? Und wer entscheidet das überhaupt? Laura radelt voller Neugier von Tür zu Tür und entdeckt, dass Familie ganz unterschiedlich und viel bunter aussehen kann, als sie denkt. Und vielleicht kann man sie sich sogar selber zusammenstellen. Ein Stück für Kinder und ihre Familien, das Zusammenhalt und Vielfalt in den Mittelpunkt stellt und Mut macht, den eigenen Platz in der (Familien-)Welt zu finden. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 14.05.
19:30 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
So. 16.05.
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mo. 17.05.
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 20.05.
19:30 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
19:30 Uns Fritzing
Lebenslustiger Späßemacher, kämpferischer Demokrat und krankhafter Alkoholiker – vielleicht nicht die ersten Worte, die einem zu dem weltberühmten mecklenburger Schriftsteller Fritz Reuter einfallen würden, schaut er doch meist nachdenklich auf diversen Lithografien und von Denkmalsockeln herab als alter, ernster Mann mit Rauschebart. Beruht sein Ruhm heute lediglich auf nostalgischer Verehrung oder lässt sich in seinem Leben und Wirken auch etwas finden, das uns in der aktuellen Zeit noch bewegen kann? Immerhin hat „uns Fritzing“ nach einer schwierigen Kindheit und jahrelanger Festungshaft sowohl seine Kreativität und Lebenslust wiedergefunden als auch seinen Willen, für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Den Humor verlor Fritz Reuter dabei nie, sondern ließ mit einem liebevollen Blick die Eigenheiten der Mecklenburger Bevölkerung stets in seine Werke einfließen. Folglich soll auch das musikalische Theaterstück von Peter Schanz, der von der Fritz-Reuter-Bühne für dieses Jubiläumswerk beauftragt wurde, vor allem zu einem fröhlich-frechen, klangvollen und unterhaltsamen Abend werden, der aus neuen Perspektiven auf den Weltliteraten aus Mecklenburg blicken lässt. Wir freuen uns auf dieses spartenübergreifende Projekt mit dem Jungen Staatstheater Parchim und hoffen, gemeinsam ein Theatererlebnis für Jung und Alt zu schaffen, das mit jugendlichem Schwung für unser niederdeutsches literarisches Erbe begeistert. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 21.05.
19:30 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Lulo Reinhardt & Yuliya Lonskaya
Gypsy meets Classic / Wenn sich virtuose Klassik und leidenschaftlicher Gypsy-Jazz begegnen, entsteht ein faszinierendes musikalisches Zusammenspiel. Yuliya Lonskaya, die aus Belarus stammende Gitarristin und Sängerin, und der weltbekannte Sinti-Gitarrist Lulo Reinhardt verbinden in ihrem Duo meisterhaft verschiedene Stilrichtungen. Seit ihrem ersten gemeinsamen Konzert 2017 in Wiesbaden begeistern die beiden mit einer einzigartigen Fusion aus Latin, Flamenco, brasilianischem Jazz und Gypsy-Musik. Ihre Musik fasziniert mit brillanter Technik, stilistischer Raffinesse und emotionaler Tiefe. Yuliya Lonskaya bringt ihre klassische Ausbildung mit einem feinen Gespür für Jazz und Folk ein, während Lulo Reinhardt mit seinem unverkennbaren Gitarrenspiel und Einflüssen aus der Sinti-Tradition das Publikum mitreißt. Nach ihrer erfolgreichen Tour und einer gemeinsamen CD-Aufnahme setzen sie ihre musikalische Reise fort. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
20:00 The Dark Tenor – Symphonica – Rock meets Klassik
Billy Andrews kündigt neue Tour „SYMPHONICA“ an – Klassik trifft Innovation ab Herbst 2026! 2025 war ein Rekordjahr für Rock-Tenor Billy Andrews aka THE DARK TENOR: Mehr als 100.000 begeisterte Zuschauer erlebten seine einzigartige Mischung aus Klassik und Rockmusik live. Mit diesem Erfolg im Rücken zündet Andrews nun in die nächste Stufe seiner kometenhaften, musikalischen Reise – mit der neuen Tour „SYMPHONICA“. „SYMPHONICA“ verspricht ab Herbst 2026 ein völlig neues Show-Erlebnis: Neben Billys unverkennbarer Stimme und der großartigen Band an seiner Seite, setzt die neue THE DARK TENOR-Show auf ein innovatives Konzept, das Klassik in eine neue Zukunft beamt: 3D-gedruckte Instrumente, eine mitreißende Bühneninszenierung und brandneue Songs machen diese Tour zu einem Ereignis, das Musikliebhaber in ganz Deutschland begeistert! Billy Andrews kündigt an: „Mit Symphonica möchte ich Klassik neu erlebbar machen – modern, kraftvoll und voller Emotionen. Ich freue mich darauf, diese Vision mit meinem Publikum zu teilen.“ Die Tour startet im Herbst 2026 und führt durch Deutschlands größte und schönste Konzerthallen. Tickets online über Eventim oder in der Tourist Information, Am Markt; Tel:03855925212 / Sport- und Kongresshalle, Wittenburger Str. 118
Sa. 22.05.
19:30 Premiere: Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 23.05.
18:00 Der Sturm
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
18:00 Liebe
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Fr. 28.05.
19:30 Nie wieder Friede
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
19:30 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 4 SWEDES
lassen die größten ABBA-Hits in einer energiegeladenen und detailverliebten Show wiederaufleben – mit originalgetreuen Choreografien, beeindruckendem Gesang und mitreißender Live-Besetzung wird jeder Abend zum authentischen Konzerterlebnis für alle ABBA-Fans! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 29.05.
19:30 Der Sturm (Theatertag)
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
19:30 Liebe (z.l.M.i.d.S.)
nach einer Erzählung von Marguerite Duras / aus dem Französischen von Barbara Henninges / deutsche Erstaufführung in einer Bühnenfassung von Živa Bizoviča / Eine Stadt an der Küste. Eine Frau, die dort wartet. Ein Mann, der zurückgekehrt ist. Ein zweiter, ein Fremder vielleicht, der als Beobachter auftritt. Das Meer. Einige Tage im Leben dieser lose verbundenen Menschen. Eine Dreierkonstellation der Erinnerung, Liebe und Abschiede, des Verlusts und der Trauer. Früher einmal gab es Verlangen und ein Miteinander, lebten die Figuren in geregelten Verhältnissen, wurden Entscheidungen getroffen, bereiteten Leid und Enttäuschungen Kummer, geschah ein Unglück. Doch all das liegt in der Vergangenheit. Jetzt geht die Existenz einer Stille entgegen, verwandelt sich Sehnsucht in Wehmut und zeichnet sich Einsamkeit am Horizont ab. Der atmosphärische Text der großen französischen Autorin erschafft ein Mosaik aus Worten, Blicken und vorsichtigen Interaktionen zwischen seinen Protagonist:innen, deren Begehren, Hoffnungen und Niederlagen, bereits von Erfahrung durchdrungen, in ergreifender Weise berühren und die Schönheit wie den Schmerz des Daseins spiegeln. In grandioser Sprache und bildhaften Innenansichten des menschlichen Herzens. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
20:00 4 SWEDES
lassen die größten ABBA-Hits in einer energiegeladenen und detailverliebten Show wiederaufleben – mit originalgetreuen Choreografien, beeindruckendem Gesang und mitreißender Live-Besetzung wird jeder Abend zum authentischen Konzerterlebnis für alle ABBA-Fans! Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
20:00 STEREOACT feat Lena Marie Engel – Ich liebe das Leben – Party 2027
STEREOACT gehören zu den prägenden Acts zwischen Pop, Dance und Schlager und haben sich in den vergangenen Jahren konsequent an die Spitze gespielt. Viral-Hits, eine beeindruckende Reihe an erfolgreichen Remixen und drei Top-10-Alben in Folge sprechen eine klare Sprache: Das Duo trifft den Nerv eines Millionenpublikums. Auch im Sommer 2027 bringen STEREOACT ihre unverkennbare Mischung aus treibenden Beats, legendären Hits und euphorischer Partystimmung auf die Bühne. Über 600 Millionen Streams, zahlreiche Awards und Edelmetall sowie Kooperationen mit namhaften Künstlern der deutschsprachigen Musikszene unterstreichen ihre Relevanz. STEREOACT stehen für einen Sound, der Generationen verbindet und sowohl im Radio als auch auf großen Bühnen funktioniert. Das DJ- und Produzenten-Duo haben es geschafft, aus einem Remix-Erfolg eine eigene Handschrift zu entwickeln, die heute sofort wiedererkennbar ist. Was als Studioarbeit begann, hat sich längst zu einem Live Phänomen entwickelt: Tracks, die Millionen kennen, treffen auf Momente, die im Hier und Jetzt entstehen. Wenn Beats auf Live-Vocals treffen und das Publikum jede Hookline mitträgt, entsteht eine Dynamik, die weit über ein klassisches DJ-Set hinausgeht – eher ein kollektiver Ausnahmezustand zwischen Clubnacht und Popkonzert. Im Sommer 2027 gehen STEREOACT mit einem erweiterten Live-Setup auf Tour: Bei allen Shows ist Sängerin LENA MARIA ENGEL mit dabei. Mit ihrer markanten Stimme bringt sie eine zusätzliche Facette in die Performance und setzt neue Akzente im Zusammenspiel mit den bekannten Tracks des Duos. Die Kombination aus clubbigen Beats, eingängigen Melodien und Live-Vocals schafft ein Set, das sich bewusst zwischen DJ-Show und Konzert bewegt. Genau diese Mischung macht STEREOACT aktuell zu einem der gefragtesten Acts im Live-Entertainment-Bereich. Tickets: STEREOACT feat Lena Marie Engel - Ich liebe das Leben - Party 2027 | stadthalle-schwerin.de / Freilichtbühne, Johannes Stelling Straße 10
So. 30.05.
16:00 5. Sinfoniekonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner Programm Johannes Brahms – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss – Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher AV 142 Richard Wagner – Karfreitagszauber aus der Oper Parsifal WWV 111 Begleiten Sie drei große deutsche Komponisten durch ihre letzten großen Werke – eines ist versöhnlich, eines niedergeschlagen, eines erhaben: Johannes Brahms versucht in seinem letzten großen Orchesterwerk die Risse seiner (fast) lebenslangen Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu kitten. Richard Strauss schreibt die Metamorphosen nicht nur am Ende seines Lebens, sondern am Ende des 2. Weltkriegs. Deutschland ist am Boden, Strauss leidet: „Mein schönes Dresden, Weimar, München: alles dahin!“ Richard Wagner komponiert in seiner letzten Oper ein besonders weihevolles Orchesterstück: den Karfreitagszauber. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
16:00 Sinfoniekonzert PLUS
Workshopangebot für Kinder ab 7 Jahren / Ins Sinfoniekonzert mit der ganzen Familie? Aber eigentlich wäre eine Konzerthälfte schon lang genug? Wir haben die Lösung: Erlebt eine Konzerthälfte gemeinsam im Konzertsaal. Während der anderen geht es für die Kinder in einen musikalischen Workshop. Hier haben sie die Möglichkeit, die Welt der Musik zu entdecken und vielleicht sogar die Solist:innen persönlich kennenzulernen! / Staatstheater, Flotowzimmer (Großes Haus), Alter Garten 2
18:00 New Ground I
Die nächste Generation der Choreografie / NEW GROUND I markiert die erste Ausgabe unseres Abends für aufstrebende Choreograf:innen und versteht sich als Plattform zur Unterstützung, Förderung und Präsentation der nächsten Generation choreografischer Talente. Als Double Bill konzipiert, vereint NEW GROUND I zwei unterschiedliche choreografische Handschriften. Das erste Stück wird im Zusammenhang mit dem „Ballett Schwerin Preis“ des 40. Internationalen Wettbewerbs für Choreographie Hannover vergeben und ebenfalls eigens für NEW GROUND I entwickelt. Die zweite Choreografie wird von Julio Morel, Tänzer des Ballett Schwerin kreiert und bringt eine interne künstlerische Perspektive ein, die den kreativen Entwicklungsprozess innerhalb der Company stärkt. Ziel von NEW GROUND I ist es, jungen Choreograf:innen Raum, Vertrauen und konkrete Förderung zu bieten und ihnen zu ermöglichen, innerhalb einer professionellen Struktur künstlerische Risiken einzugehen. Wir laden das Publikum ein, neue Perspektiven, vielfältige Bewegungssprachen und jene kreative Energie zu erleben, die die Zukunft des Tanzes prägt. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
Mo. 31.05.
18:00 5. Sinfoniekonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner Programm Johannes Brahms – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss – Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher AV 142 Richard Wagner – Karfreitagszauber aus der Oper Parsifal WWV 111 Begleiten Sie drei große deutsche Komponisten durch ihre letzten großen Werke – eines ist versöhnlich, eines niedergeschlagen, eines erhaben: Johannes Brahms versucht in seinem letzten großen Orchesterwerk die Risse seiner (fast) lebenslangen Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu kitten. Richard Strauss schreibt die Metamorphosen nicht nur am Ende seines Lebens, sondern am Ende des 2. Weltkriegs. Deutschland ist am Boden, Strauss leidet: „Mein schönes Dresden, Weimar, München: alles dahin!“ Richard Wagner komponiert in seiner letzten Oper ein besonders weihevolles Orchesterstück: den Karfreitagszauber. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Di. 01.06.
19:30 5. Sinfoniekonzert
mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner Programm Johannes Brahms – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Richard Strauss – Metamorphosen. Studie für 23 Solostreicher AV 142 Richard Wagner – Karfreitagszauber aus der Oper Parsifal WWV 111 Begleiten Sie drei große deutsche Komponisten durch ihre letzten großen Werke – eines ist versöhnlich, eines niedergeschlagen, eines erhaben: Johannes Brahms versucht in seinem letzten großen Orchesterwerk die Risse seiner (fast) lebenslangen Freundschaft zum Geiger Joseph Joachim zu kitten. Richard Strauss schreibt die Metamorphosen nicht nur am Ende seines Lebens, sondern am Ende des 2. Weltkriegs. Deutschland ist am Boden, Strauss leidet: „Mein schönes Dresden, Weimar, München: alles dahin!“ Richard Wagner komponiert in seiner letzten Oper ein besonders weihevolles Orchesterstück: den Karfreitagszauber. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 03.06.
19:30 Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 04.06.
20:00 Sekt and the City
Sie sind immer noch die „Frauen mit Mumm“, sind ein swingendes „Cat Pack“, haben sich „frisch geföhnt und manchmal flachgelegt“- sie wissen, wie teuer es ist, so billig auszusehen und sie sagen aus voller Überzeugung: 50 ist das neue 30! Powervolle Musik, burlesker Tanz und schlagfertige Dialoge! Ein spritziges Ensemble – zum Schreien komisch! Eine umwerfende Comedy-Revue mit prickeln-den Kostümschlachten, stimmgewaltigen Liedern, mit-reißenden Tanzeinlagen – und natürlich knallenden Sekt-korken! Die Frauen mit Mumm lassen es wieder krachen und sagen „RatzFatzRubbelDieKatz – Miau“! / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 05.06.
18:00 The Metropolitan Opera | PARSIFAL Erlebe die neue Saison LIVE im Kino!
Zum Abschluss der MET LIVE IM KINO-Saison kommt es am 5. Juni zu einem Treffen der Superstars Elīna Garanča, Piotr Beczała und Peter Mattei in Richard Wagners klanggewaltigem und letzten Meisterwerk PARSIFAL. François Girards zeitlose Produktion leuchtet die zahllosen Facetten der religiösen Partitur vor dem Hintergrund einer surrealen Landschaft aus und liefert atemberaubenden Projektionen. Die Metropolitan Opera Live Übertragung im filmpalast: Mit Elīna Garanča, Piotr Beczała, Peter Mattei, Ryan Speedo Green, Jongmin Park, Alfred Walker, Dirigent: Yannick Nézet-Séguin, Inszenierung: François Girard |Gesungen auf Deutsch (mit deutschen Untertiteln) Für alle jungen MET-Begeisterte haben wir einen besonderen Preis, den U30- Special Preis, hier kostet das Ticket für alle Besuchenden unter 30 Jahre (Nachweis erforderlich) nur 20,- €, im Abo sogar nur 17,- €. Jetzt Tickets sichern! online oder vor Ort / Das Capitol, Wismarsche Straße 126
19:30 Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Sekt and the City
Sie sind immer noch die „Frauen mit Mumm“, sind ein swingendes „Cat Pack“, haben sich „frisch geföhnt und manchmal flachgelegt“- sie wissen, wie teuer es ist, so billig auszusehen und sie sagen aus voller Überzeugung: 50 ist das neue 30! Powervolle Musik, burlesker Tanz und schlagfertige Dialoge! Ein spritziges Ensemble – zum Schreien komisch! Eine umwerfende Comedy-Revue mit prickeln-den Kostümschlachten, stimmgewaltigen Liedern, mit-reißenden Tanzeinlagen – und natürlich knallenden Sekt-korken! Die Frauen mit Mumm lassen es wieder krachen und sagen „RatzFatzRubbelDieKatz – Miau“! / Der Speicher, Röntgenstraße 22
So. 06.06.
18:00 Nie wieder Friede (z.l.M.i.d.S.)
Eine Komödie von Ernst Toller / Wie über Nacht wird der öffentliche Diskurs wieder von Wehrpflicht, Militarismus und Kampfkraft beherrscht. Noch gestern beschwor die Verfassung den Willen zum „Ewigen Frieden“, wurden die aus der Geschichte gezogenen „Lehren“ gepriesen und alle Länder der Welt zur Glück verheißenden Völkerverständigung aufgerufen. Doch jetzt werden Waffen geschmiedet, Rüstungskonzerne hofiert und Kriegsdienstverweigerer als „Memmen“ beschimpft. Das hatte sich ein beseelte Heiligkeit vorschützender Franziskus von Assisi auf dem Olymp ganz anders vorgestellt. In festem Glauben an das Gute hält er das Paradies auch auf Erden für möglich. Worüber der ebenfalls im Jenseits herumlungernde Napoleon nur lachen kann. Zunehmend von Engeln und Wolken gelangweilt, zieht der Zerstreuung suchende Ex-Kaiser aller Franzosen den asketischen Büßer deshalb in einen Streit über die genuine Natur des Menschen. Und um zu klären, ob dieser seinem Wesen nach eher zum Krieg oder eher zum Frieden tendiert, wird der friedlichsten Stadt auf Erden per Telegramm der Krieg erklärt. Dieser bricht unverzüglich aus, der Friseur Emil erklärt sich – in deutlicher Anspielung auf die NS- Diktatur – zum Staatsführer, mobilisiert voller Begeisterung gegen den „Feind“, der sich bloß nirgends zeigt … Und wie zu erwarten folgt eine Welle von Gewalt, Rassismus, Menschenhatz und sinnloser Zerstörung. Alles im Namen einer angeblich Volk und Nation bedrohenden Gefahr. / Staatstheater, M*Halle in der ehemaligen SVZ-Druckerei, Gutenbergstr. 1
18:00 Roots
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Sa. 12.06.
19:30 Der Sturm (z.l.M.i.d.S.)
von William Shakespeare / aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel / Prospero, der ehemalige Herzog von Mailand, wurde verbannt und strandet mit seiner Tochter Miranda auf einer noch unbesiedelten Insel, die er wie ein Kolonialherr regiert. Er unterwirft und beherrscht die neue Erde mit den überlieferten, aus seiner naturwissenschaftlichen Bildung rührenden (Zauber-)Mitteln, „befreit“ den Luftgeist Ariel aus einem Baum und lehrt den Urbewohner Caliban die mitgebrachte Sprache, nur um beide für seine Machenschaften einzusetzen. Miranda erzieht er als naives Mädchen, das künftig ihren Platz in der Mailänder Hofgesellschaft einnehmen soll. Ariel beauftragt er, ein Gewitter zu entfesseln, das Alonso, Prosperos verräterischen Bruder, mitsamt Gefolgschaft auf der Insel stranden lässt. So nimmt die bekannte Geschichte ihren Lauf, in der Prospero sowohl seine verlorene Macht als die bewährte, herkömmliche Ordnung wiederherstellt. Natürlich verliebt sich Miranda wie vorgesehen in Ferdinand, den jungen Königssohn von Neapel. Calibans Aufstand scheitert. Prospero verzichtet auf Rache, bevor er nach Mailand zurückkehrt. Und die zuvor aus den Fugen geratene Welt ist wieder die alte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mi. 16.06.
19:30 Premiere: Ballettgala: Connexion #6
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 17.06.
19:30 Ballettgala: Connexion #6
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Fr. 18.06.
19:30 Ballettgala: Connexion #6
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
20:00 Premiere: Der Widerspenstigen Zähmung
von William Shakespeare / Überheblich, intrigant und auf reiche Mitgift aus sind sie, die Freier der schüchtern auftretenden Bianca und der selbstbewussten Katharina. Letztere soll unter die Haube gebracht, besser vom Fleischmarkt weggekauft werden, bevor die jüngere, begehrte Schwester zu haben ist. Um deren Hand zu ergattern, braucht es also einen groben Klotz, der getrieben von Geldgier Katharina mitsamt ihrer Aussteuer ehelicht. Und auch ansonsten schrecken die heiratswütigen Rivalen vor keinem Mittel zurück: Mit vorgetäuschtem Reichtum, misogynen Balzritualen und berechnendem Identitätstausch buhlen sie um Bianca. Und hofieren ganz nebenbei eine weitere Braut, die zwar weniger einbringt, doch leichter zu gewinnen ist. Klamaukhaft wie eine Screwball-Komödie bietet Shakespeares Klassiker turbulente Verwechslungen, rasante Dialoge, toxische Männlichkeit entlarvenden Spott und einen unverstellten Blick auf soziale Klassenunterschiede sowie ungleiche Geschlechterverhältnisse. Dabei endet Machogehabe in lächerlichem Betragen und erweist sich manch Überzeugung, ein toller Hecht zu sein, als Irrglaube. Ebenso wie die Annahme, auch eine „Widerspenstige“ sei mit Gewalt, List und Demütigungen zu „zähmen“. Denn kaum vermählt, erleben die Möchtegern-Alphamännchen verwirrt bis fassungslos, dass ihre Trophäen lebendig sind und sich Respekt verschaffen können. Wie gut für alle Beteiligten! Ein Happy End, das Männer wie Frauen dazu einlädt, sich ruhig mal selbst auf die Schippe zu nehmen. / Schloss Schwerin – Innenhof, Lennéstraße 1
Sa. 19.06.
18:00 Premiere: Ein Deiner för twei Herren
Komödie von H. C. Artmann / frei nach Carlo Goldoni / Fassung von Angelica Ladurner / Niederdeutsch von Ulrike Stern / Wegen ständiger Geldnot und eines unentwegt knurrenden Magens beschließt der gewitzte Truffaldino, sein Leben mit einem genialen Plan zu verbessern: Er dient zwei Herren gleichzeitig – natürlich heimlich. Doch was ein cleverer Nebenverdienst sein sollte, entwickelt sich schnell zu einem Verwechslungschaos. Denn der eine „Herr“ ist in Wahrheit Beatrice, die sich als ihr toter Bruder ausgibt, um an dessen Vermögen zu gelangen und gemeinsam mit ihrem Geliebten Florindo ein neues Leben zu beginnen. Der andere Herr ist Florindo selbst, der nach dem tödlichen Duell mit Beatrices Bruder auf der Flucht ist und nun fieberhaft nach ihr sucht. Dass beide zur selben Zeit im gleichen Gasthaus logieren, ohne voneinander zu wissen, lässt den bauernschlauen Truffaldino immer tiefer in ein Geflecht aus gewagten Improvisationen und Notlügen stolpern. Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni ist ein Meisterwerk der Commedia dell’arte. Auch wenn die Uraufführung mittlerweile knapp dreihundert Jahre zurückliegt, bleiben die Themen dieser Komödie in Zeiten von Mindestlohn-Debatten, Fachkräftemangel und Kanzlerkritik an der „Work-Life-Balance“ erstaunlich aktuell. Mit sprühendem Witz, italienischem Tempo und norddeutscher Schlagfertigkeit bringt die Fritz-Reuter-Bühne diesen Theaterklassiker im Rahmen der Schlossfestspiele als knackig kurze, plattdeutsche Version in das Freilichtmuseum Mueß. / Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, Alte Crivitzer Landstraße 13
19:30 Ballettgala: Connexion #6 (z.l.M.)
Die internationale Ballettwelt kommt nach Schwerin / Ballettgala: Connexion #6 präsentiert eine außergewöhnliche Feier der Tanzkunst am Mecklenburgischen Staatstheater. Gasttänzer:innen aus aller Welt begeistern mit beeindruckenden Darbietungen. Gleichzeitig zeigt das Ballett Schwerin seine außergewöhnliche Vielseitigkeit, arbeitet mit renommierten und auf- strebenden Choreograf:innen zusammen und präsentiert Werke der Hauschoreografin Ana Isabel Casquilho sowie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Jonathan dos Santos. Unter seiner künstlerischen Leitung feiert die Company die Uraufführung fesselnder neuer Werke, die den dynamischen und innovativen Geist des Ballett Schwerin widerspiegeln. Die Gala verbindet internationale Strahlkraft, kreative Vielfalt und die besondere Energie einer Produktion, die Tanz als lebendige und inspirierende Kunstform erlebbar macht. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 20.06.
16:00 6. Sinfoniekonzert
mit Werken von Gustav Mahler Programm: Gustav Mahler – Lieder nach Texten von Friedrich Rückert Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sie haben sich doch sicher auch schon einmal gefragt, was mit Ihnen ist, wenn Sie nicht mehr sind. Gustav Mahler jedenfalls scheint sich in seinen Vorstellungen nicht festlegen zu können. In seiner 4. Sinfonie beschreibt er das Leben „danach“ als paradiesischen Zustand: „Wir führen ein englisches Leben, / Sind dennoch ganz lustig daneben, / Wir tanzen und springen, / Wir hüpfen und singen.“ Dagegen werfen die Rückert-Lieder einen stilleren, nach innen gerichteten Blick auf dieses Danach – suchend, zweifelnd, voller Sehnsucht nach Ruhe und Entrückung. Zwischen Weltabgewandtheit und existenzieller Nacht entsteht hier eine sehr persönliche Ahnung von dem, was jenseits des Lebens liegen könnte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mo. 21.06.
18:00 6. Sinfoniekonzert
mit Werken von Gustav Mahler Programm: Gustav Mahler – Lieder nach Texten von Friedrich Rückert Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sie haben sich doch sicher auch schon einmal gefragt, was mit Ihnen ist, wenn Sie nicht mehr sind. Gustav Mahler jedenfalls scheint sich in seinen Vorstellungen nicht festlegen zu können. In seiner 4. Sinfonie beschreibt er das Leben „danach“ als paradiesischen Zustand: „Wir führen ein englisches Leben, / Sind dennoch ganz lustig daneben, / Wir tanzen und springen, / Wir hüpfen und singen.“ Dagegen werfen die Rückert-Lieder einen stilleren, nach innen gerichteten Blick auf dieses Danach – suchend, zweifelnd, voller Sehnsucht nach Ruhe und Entrückung. Zwischen Weltabgewandtheit und existenzieller Nacht entsteht hier eine sehr persönliche Ahnung von dem, was jenseits des Lebens liegen könnte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Di. 22.06.
19:30 6. Sinfoniekonzert
mit Werken von Gustav Mahler Programm: Gustav Mahler – Lieder nach Texten von Friedrich Rückert Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sie haben sich doch sicher auch schon einmal gefragt, was mit Ihnen ist, wenn Sie nicht mehr sind. Gustav Mahler jedenfalls scheint sich in seinen Vorstellungen nicht festlegen zu können. In seiner 4. Sinfonie beschreibt er das Leben „danach“ als paradiesischen Zustand: „Wir führen ein englisches Leben, / Sind dennoch ganz lustig daneben, / Wir tanzen und springen, / Wir hüpfen und singen.“ Dagegen werfen die Rückert-Lieder einen stilleren, nach innen gerichteten Blick auf dieses Danach – suchend, zweifelnd, voller Sehnsucht nach Ruhe und Entrückung. Zwischen Weltabgewandtheit und existenzieller Nacht entsteht hier eine sehr persönliche Ahnung von dem, was jenseits des Lebens liegen könnte. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Do. 24.06.
19:30 Un ballo in maschera
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Sa. 26.06.
19:30 Un ballo in maschera (z.l.M.i.d.S.)
(Ein Maskenball)Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Antonio Somma / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation … Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
So. 27.06.
18:00 Roots (z.l.M.i.d.S.)
Drei Stimmen, eine gemeinsame Grundlage / Musik von Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Heitor Villa-Lobos / Roots vereint drei choreografische Handschriften, die aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen kommen und dennoch eine gemeinsame Basis teilen: das klassische Ballett. In diesem dreiteiligen Ballettabend begegnen sich die Werke von Marco Goecke, Cayetano Soto und Jonathan dos Santos in einem offenen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. In Le Spectre de la Rose baut Marco Goecke auf Webers romantischer Musik auf, um eine zeitgenössische Bewegungssprache zu entwickeln, die tief in der klassischen Technik verwurzelt ist und diese zugleich neu befragt. Cayetano Soto entwickelt für diesen Abend eine Kreation zu Wagners Lohengrin-Vorspiel, die eine lichtdurchflutete Reise entwirft und das Ensemble vor große physische und kreative Herausforderungen stellt. Jonathan dos Santos lässt sich von den Bachianas Brasileiras inspirieren, um klassischen und zeitgenössischen Tanz weiter miteinander zu verweben – unter anderem durch die Arbeit auf Spitze. Begleitet von der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin wird Ballett hier als lebendige Kunstform erfahrbar – bestimmt von Disziplin, Linie und Technik, aber offen für individuelle Ausdrucksformen. Roots beschreibt dabei weniger ein festgelegtes Thema als vielmehr eine verbindende Idee – eine Linie, die sich durch drei Werke zieht und dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt. / Staatstheater, Großes Haus, Alter Garten 2
Mo. 09.08.
19:30 STAHLMANN – SCHWARZ WIE DER TOD TOUR 2026
Stahlmann, bekannt für ihren eindrucksvollen NDH-Sound und ihre kompromisslose Liveshows, gehen 2026 wieder auf Tour. Mit „Schwarz wie der Tod“ präsentiert die Band ein neues Kapitel, das dunkler, intensiver und direkter wird als je zuvor. Fans dürfen sich auf düstere Energie, beeindruckende Live-Momente und eine Show freuen, die tief unter die Haut geht. Seid dabei, wenn Stahlmann die Bühne zum Beben bringt und mit neuen Songs sowie altbekannter Härte ein echtes Ausrufezeichen für die kommende Saison setzt! Tickets: (20+) Verschoben: Stahlmann "Schwarz wie der Tod"-Tour | Facebook / Club Zenit, Pappelgrund 15a
Fr. 10.09.
20:00 Janine Vahldiek Band
Wenn Jeanine Vahldiek und Steffen Haß die Bühne betreten, dann beginnt eine beruhigende Leichtigkeit den Raum zu durchstrahlen. Fangen die Beiden zu spielen an, hat diese Energie den Hörer längst erreicht und bringt ihn in eine andere Welt, in der er begreift, dass er selbst entscheiden kann, glücklich und zufrieden zu sein. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Sa. 11.09.
20:00 The Lords
The Lords sind eine deutsche Beat- und Rockband, ursprünglich aus Berlin, später aus Düsseldorf, die zwischen 1965 und 1969 mit englischsprachigen Songs in den deutschen Charts vertreten war. Zu ihren bekanntesten Stücken zählen Have a Drink On Me, Shakin’ All Over, Poor Boy und Gloryland. Kaum eine andere Rockmusikgruppe ist seit über 66 Jahren im deutschen Sprachraum aktiv, und auch weltweit sind sie noch vor den Rolling Stones oder den Ventures die langlebigste Band. Sie halten den offiziellen RID-Weltrekord als „dienstälteste Rockband de Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
Fr. 17.09.
20:00 Vicente Patiz
Vicente Patíz ist ein deutscher Gitarrist. Vicente Patíz wuchs auf in Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge. Mit 18 Jahren nahm er erstmals Gitarrenunterricht. Seine Gitarrenmusik beinhaltet u. a. Stilelemente aus Jazz, Funk und Flamenco. Tickets: Telefonisch unter 0385 5925214 oder unter 0385 76190190 ONLINE über SPEICHER Schwerin Tickets Karten können auch an der Abendkasse erworben werden. / Der Speicher, Röntgenstraße 22
